Das Evangelium von Matthäus und Lukas zu Grunde legend, führte die Reise von Nazareth nach Bethlehem. Bekanntlich musste sich Josef in seiner Heimat, der Stadt Davids, einschreiben lassen. Für viele Mitmenschen mag dies kein Bezug auf unsere Zeit haben. Bemerkenswert ist, dass es noch nie so ein starkes weltweites System der Kontrolle über die Menschen gab. Die Anordnung durch Kaiser Augustus, den ganzen Erdkreis zu zählen, wurde von Statthalter Kyrenius vollstreckt. Besonders unrühmlich tat sich unter den Machthabern Herodes der Große hervor. Der damalige König der Juden schreckte nicht vor einem Kindermord zurück, um die Krone in der Familiendynastie zu behalten. Kriminelle Machenschaften zum Machterhalt sind wahrlich nichts Neues.
Wohin letztendlich die Reise führt war den Sterndeutern aus dem Morgenland nicht bewusst. Die Hohenpriester und Schriftgelehrten kannten die Antwort aus dem Propheten Micha (5:2), waren aber zu bequem, den hoch erhabenen Ort Jerusalem zu verlassen. Wenn es um Religion und die Einhaltung von Traditionen geht, geben heuchlerische Könige vor zu huldigen. Als Satans Kinder sind ihre Herzen jedoch voller Finsternis.
Ein Weiser nimmt viel Mühen auf sich. Während einer langen Reise wird der helle Stern stetig beobachtet. Es gilt, als Lebensaufgabe dem Licht nachzufolgen und dem Erretter Gaben zu bringen. Alles was Atem hat lobet den Herrn! Materiell nicht so reich ausgestattet weideten die Hirten in der Nacht ihre Schafherde. Ein Engel des Herrn gesellte sich zu ihnen und erleuchtete sie mit der Herrlichkeit des Herrn. Himmlische Heerscharen verkündigten als Gotteslob ein „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden dem Volk seines Wohlgefallen!“
Die kurze Reise der Hirten führte spontan zur Grippe nach Bethlehem, wo sie Maria und Josef und das Jesuskind in Windeln gewickelt fanden. Einfache Leute demütigen sich eher vor Gott, dem Höchsten, als die Reichen und Stolzen.
Selig sind die geistig Armen, denn ihnen gehört das Himmelreich.
Gehorsam ist ein weiterer Schlüssel zum Segen Gottes. Josef hatte sich sexuell enthalten. Er versorgte und beschützte seine geliebte Maria, obwohl sie nicht von ihm schwanger war. Der Weg von Nazareth nach Bethlehem war für das frisch vermählte Ehepaar beschwerlich. Eine Herberge bot sich zunächst nur in einem Stall. Das ist ein unfreundlicher Start ins Leben. Zudem galt es in der Finsternis, in aller Eile in ein fremdes Land zu entfliehen. Ein Großteil der Leute dreht sich nach so einem Traum einfach auf die andere Seite und schläft weiter. Intuitive Warnungen werden zweifelnd in den Wind geschlagen.
Wohin führt die Reise? Er aber stand auf, nahm das Kind und seine Mutter des Nachts zu sich und floh nach Ägypten. Reich beschenkt musste nicht um Asylleistungen gebettelt werden. So wie Ochs und Esel am Futtertrog Versorgung erfuhren, kümmerte sich der himmlische Vater um seine Kinder. Die Reise der großzügigen Magier zurück in ihre Heimat in Richtung Osten verlief über einen anderen Weg. Auch sie gehorchten der göttlichen Weisung aus einem Traum.
Wohin führt ihre Reise? Machen sie sich auf den Weg, wenn Gefahr im Anmarsch ist? Wer das Gräuelbild der Verwüstung sieht stehen an dem heiligen Ort, von dem durch den Propheten Daniel geredet ist, der fliehe auf die Berge. Wer es liest und Verständnis hat, der beachte es.
Die Bedrohung durch ein heranziehendes Feindesheer oder einer nach dem Leben trachtenden heimischen Regierung ging in der Geschichte der ersten Gläubigen in Jerusalem und der heiligen Familie Gott sei Dank vorüber. Die Reise führte nämlich wieder zurück in die Heimat ins gelobte Land. Aber nicht in die Hauptstadt zum launischen Tyrannen Archelaos, sondern in den Norden in die Gegend von Galiläa. Jesus von Nazareth erfüllte damit die Prophezeiung aus Jesaja 11:2 Und ein Spross wird hervorgehen aus dem Stumpf Isais, und ein Schössling aus seinen Wurzeln wird Frucht bringen!
Der Spross der Gerechtigkeit, der aus David hervor sprosst hat überwunden als Löwe von Juda, um in Offenbarung 5 das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen. Vor dem Herrn der Herrn und König aller Könige mit dem Namen Jeshua wird sich jedes Knie beugen, im Himmel und auf Erden und unter der Erde. Und jede Zunge wird bekennen, dass Jesus Christus Kyrios ist. Ob wir wollen oder nicht, so werden wir uns spätestens mit dem Tod auf diese Reise begeben.
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