Ein tödliches Inferno erlebten 40 Menschen beim Feiern in das Jahr 2026 hinein. Keiner der Barbesucher in Crans-Montana rechnete damit, einer so großen Gefahr durch ein höllisches Feuer ausgesetzt zu sein. Glück im Unglück hatten 119 teils Schwerverletzte, die dem glühenden Kellerverlies mit immer weniger Luft zum Atmen entkommen konnten. Eine Augenzeugin schilderte apokalyptischen Szenen mit unerträglichen Bildern, die sich boten. Auf Videos ist zu sehen, wie Sprühfontänen auf Champagnerflaschen die leicht entzündliche Deckenisolierung in Brand setzten. Als erster Gedanke gehört dieses Wunderkerzen ähnelnden Sprühfeuerwerk in geschlossenen Räumen verboten. In den Niederlanden hat das Parlament tatsächlich schon ein kommendes Böllerverbot verabschiedet. Umso mehr wurde in der Silvesternacht gezündelt. Das private Feuerwerk führte zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. Das größte Flammenmeer wurde kurz nach Mitternacht in Amsterdam durch starken Wind und Funkenflug entfacht. Schließlich war der Höhepunkt in Holland der Einsturz des 50 Meter hohen Turms der Vondelkirche. Als Sinnbild für den Rückgang der Gottesdienstbesucher und Verfall der Kirchen wurde die 1979 für einen Gulden verkaufte neogotische Basilika zunächst von Hausbesetzern in Beschlag genommenen. Danach restaurierte eine Stadtgesellschaft die römisch-katholische Vondelkerk als Multifunktionsgebäude zur Nutzung von kulturellen Veranstaltungen. Als traurige Bilanz in Deutschland, gab es zwei tote Zeugen zu verschmerzen. Die 18-jährigen Jugendlichen aus Bielefeld könnten noch am Leben sein, wenn sie die Finger von selbstgebauter Pyrotechnik gelassen hätten. Den Silvester-Horror in NRW mit lebensgefährlichen Gesichtsverletzungen lösten die jungen Männer in der größten Dummheit ihres Lebens selbst aus. Es soll sich um verbotene Knallkörper gehandelt haben, die in ein Rohr gesteckt wurden.

Mehr als die Hälfte der Todesopfer im Kanton Wallis waren Jugendliche, beginnend mit einem Jungen und Mädchen im Alter von 14 Jahren. Die vom DJ eingeheizte Kellerbar sei laut konkurrierendem Barkeeper und anderen anonymen Informanten bekannt dafür gewesen, dass es keine Alterskontrollen gab und Supermarkt Wodka an Minderjährige zur Gewinnmaximierung ausgeschenkt wurde. Bei der Trauerfeier entschuldigten sich Schweizer Politiker für Versäumnisse, die zur Brandkatastrophe führten und übernahmen die moralische Verantwortung: “Undenkbar, weil ein Land, dass sich als Hort der Korrektheit und der Zuverlässigkeit versteht, in der Lage sein muss, das Risiko zu erkennen, diesen allgemeinen Schatten, der immer auf der Suche nach Schwachstellen auf der Lauer liegt.”

Nach dem undenkbaren Inferno wurde der französische Betreiber der Bar Le Constellation in Untersuchungshaft genommen. Jacques Moretti ist in Frankreich bereits wegen Zuhälterei, Betrug, Entführung und Freiheitsberaubung polizeibekannt. Als vorbestrafter Gefängnisinsasse bekam er das Verbot keinen Betrieb zu führen. Der aus Korsika stammende Mann hatte nämlich junge Frauen in das Hot Rabbit Massagestudio nach Genf zur Arbeit genötigt. Bordellbesitzer oder nicht, die bauliche Schwachstelle mit den meisten Toten war die verengte Fluchttreppe. Diese ist bei einem in Eigenleistung vorangetriebenen Umbau vor 10 Jahren in der Breite nahezu halbiert worden. Das billige Pyramiden-Schaumstoff-Material aus einem Baumarkt hätte nicht für die Decke zur Verbesserung der Akustik verwendet werden dürfen, da die Erdölbestandteile wie ein Brandbeschleuniger wirken. Als weitere Brandschutzmängel wurde eine fehlende Sprinkleranlage mit Feuerlöscher, eine fehlende Beleuchtung und ein falsches Rettungszeichen ausgemacht. Ein vorhandener Notausgang bzw. Servicetür wurde zur tödlichen Falle für eine verzweifelte Mitarbeiterin und Gäste, da verschlossen. Der Schlüssel könnte sich statt vorschriftsmäßig rechts im sichtbaren Glaskasten in der Obhut der Chefin befunden haben, die die Tageseinnahmen in der Kasse in Sicherheit brachte. Champagnerflaschen in Kisten könnte zusätzlich den Fluchtweg blockiert haben. Das kostbare Gut mag durch Kette und Schloss vor Diebstahl des eigenen, ungeschulten Personals geschützt worden sein. Die häufig wechselnden Saisonarbeiter (oft aus Korsika rekrutiert) werden als Zeugen vor Gericht eine bedeutende Rolle für das Strafmaß spielen.

Erschwerend ist davon auszugehen, dass die zuständigen Behörden weggeschaut oder geschlafen haben und Kontrollmechanismen versagten. Ob sich zusätzlich beunruhigende Erkenntnisse und dunkle Hintergründe auftun, werden die Ermittlungen zeigen. Auffällig auf Schriftzug-Bildern der LOUNGE BAR und WINE BAR LE CONSTELLATION LIVE MUSIK ist im Untergrund die beleuchtete Schrift “Le Bar Clandestin” – “Die Geheime Bar”. Fragen durch Journalisten zu gesetzeswidrigen Geheimnissen (Geldwäsche/Drogen) wirft nicht nur das sofortige Löschen sämtlicher Unternehmens-Inhalte im Internet, sondern der Reichtum des Ehepaar Moretti auf, mit mehreren Immobilien, gastronomischen Betrieben und Luxusautos.

Als Theologe fragt der Blog-Autor sich, was Jesus zu dem Unglück sagen würde? Ein Notfallseelsorger, der die Hiobsbotschaft überbringen muss, spendet sicherlich tröstende Worte an die Angehörigen. Das als Baby getauftes Gemeindemitglied ist jetzt sicher im Himmel, könnte ein Zuspruch lauten (Gott ist nur Liebe, ein mögliches Gericht wird ausgeblendet). Auf ein ähnliches tödliches Unheil mit Schuldfrage angesprochen kommt im 13. Kapitel des Lukasevangelium nach der Schlachterbibel 2000 die Ermahnung zur Buße:

Es waren aber zur selben Zeit etliche eingetroffen, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder gewesen sind als alle anderen Galiläer, weil sie so etwas erlitten haben?

Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen!

Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie erschlug, meint ihr, dass diese schuldiger gewesen sind als alle anderen Leute, die in Jerusalem wohnen?

Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!

In Lukas Kapital 17 nimmt Jesus Bezug auf seine Wiederkunft und vergleicht diese mit zwei anderen Untergangsbotschaften:

Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis zu dem Tag, als Noah in die Arche ging; und die Sintflut kam und vernichtete alle.

Ebenso ging es auch in den Tagen Lots zu: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tag aber, als Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle.

So, als ob Gott prophetisch spricht, musste man in Crans-Montana über die enge Treppe nach oben flüchten, um dem Hölleninferno der rauchenden Shisha Bar zu entkommen. Das Zeitfenster betrug lediglich eine Minute. Vielen Gästen war allerdings gar nicht bewusst, dass ihr Leben in Gefahr war. Instinktiv wurde von der Generation Z zum Smartphone gegriffen und das Deckenfeuer für die sozialen Medien festgehalten. Das Publikum tanzte und jubelte, ohne den Ernst der Lage zu begreifen. Das Ende der Party hätte sofort mit einem Gang Richtung Himmel an die frische Luft eingeleitet werden müssen. Das Ganze erinnert stark an Matthäus 7:

Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden.

Feuerfeste zum Jahreswechsel, die auf die Germanen zurückführen, werden eher dem breiten Weg zugerechnet. Der Name Silvester stammt überraschenderweise von einem Papst und dessen Todestag, dem 31. Dezember 335 ab. Feuer, die durch abstürzende Flugzeuge beim Aufprall auf dem Boden auftreten, werden auf den Stimmenrekordern in der Mehrzahl von Flüchen der Piloten und weniger von Gebeten begleitet. Bei einem selbst verschuldeten, schweren Frontalzusammenstoß mit dem Auto in einer scharfen Kurve entfloh dem Autor als 18-Jähriger auch ein “Scheiße” anstelle eines “Jesus”. Leider kommt es durch jugendlichen Leichtsinn immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen. Nüchternheit statt Trunkenheit ist angesagt. Umso verständlicher wird Psalm 90:

Herr lehre und bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden!

Die 17-jährige Laetitia Place gehört zu den Überlebenden, die ihrem Herrn im Trauergottesdienst danken möchte, weil er sie gerettet hat. In einem Spiegel Interview berichtet sie auf Französisch von einem Freund, der es nicht wie sie über die Treppe hinaus schaffte:

Und da fielen wir alle hin, lagen übereinander, einige Leute brannten, und andere lagen tot neben uns. Ein Freund von mir konnte nicht raus. Er setzte sich einfach hin und hielt sein Kreuz in der Hand. Das Feuer hat ihn einfach verschont. Das Feuer hat ihn einfach nicht berührt. Er hat es geschafft, hinauszukommen. Er hat ein Fenster eingeschlagen, um zu entkommen.”

Die Botschaft vom Kreuz, als Symbol der Rettung, ist sehr eindrücklich. Am Kreuz von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, festzuhalten, in Zeiten der größten Not, ist der Glaube und der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Der sich zum Christentum bekennende Freund hat zudem gemäß Psalm 91 mehrere Schutzengel gehabt:

Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößt.

Zur Berühmtheit gelangten Schadrach, Meschach und Abed-Nego, da die drei Freunde von Daniel sich nicht vor der goldenen Herrscher-Statue König Nebukadnezzars niederwarfen und das Strafgericht des glühenden Feuerofens überlebten. Die Überlebenden des Feuer-Infernos können sich wie neu geboren fühlen, in einem zweiten Leben, das sie geschenkt bekommen haben. Die Opferfamilien hingegen werden eher untröstlich sein, über den Verlust ihrer Liebsten. Da helfen auch keine Entschuldigungen und Bitten um Vergebung. Eine Entschädigung von der Stadt Crans-Montana (Einschnitt-Berg) wird es wahrscheinlich nicht geben. Denn das neue Baugesetz vom Schweizer Kanton Wallis von 2026 schließt diese ab 1. Januar aus. Die zuständige Behörde haftet nicht für Schäden…

So ist man wiederum verlassen, wenn man sich auf Menschen verlässt. Es geht auch durch die Presse, dass AXA Versicherungssummen zu niedrig abgeschlossen wurden. Seltsam mutet zusätzlich an, dass gerade in einem der friedlichsten und fortschrittlichsten Länder der Welt, diese von Menschen verursachte Feuerbrunst passierte. Peinlich für die Tourismusbranche der neutralen Eidgenossen ist ein Verbreiten der negativen Publicity und Schwinden des Vertrauens als Schreckensbotschaft über den ganzen Globus. Denn etwa die Hälfte der Opfer kamen aus dem Ausland.

Sollte eine neue Epoche der Unsicherheit angebrochen sein?

Zu Bränden mit Millionenschäden kam es bereits am 11. Oktober 2025 durch brachiale Antifa Ausschreitungen mit brennenden Barrikaden und Molotowcocktails in der Bundesstadt Bern. Chaos und Zerstörung durch vermummte Gewalttäter einer Pro-Palästina-Demo führte zur Beschädigung von 57 Gebäuden und Verletzung von 18 Polizeibeamten. Wirtschaftlich betrachtet galt die innovative Schweiz mit seiner Uhrenindustrie immer als sicherer Hafen für das Geld der Reichen. Das Geschäftsmodell der diskreten Vermögensverwaltung zog Könige und Diktatoren aus allen Himmelsrichtungen an. Dann wurde aber im Jahr 2014 das berühmte Bankgeheimnis, aufgrund der Intervention von US-Steuerbehörden abgeschafft. Für Kunden in Deutschland, die ihr Gold und Bargeld an einen sicheren Ort bringen wollten, waren Sparkassen eine der ersten Adressen. Aus aktuellem Anlass zeigt der Sparkassen-Raub in Gelsenkirchen mit 3.200 aufgebrochenen Schließfächern und einer Schadenssumme von über 100 Millionen das Gegenteil auf.

Nun ist Grands-Montana als Nobelskiort bekannt, der schon die Alpinen Skiweltmeisterschaften 1987 ausgerichtet hat. Im Sommer wird überdies jährlich das große Omega European Masters Golfturnier veranstaltet. Also gibt es eine Klientel, das Champagnerflaschen für 500 Franken bestellt. In einem alten, gelöschten Werbevideo und auf Fotos der Bar Le Constellation (Das Sternbild) sind Bedienungen mit Motorradhelm oder Masken zu sehen, die das funkensprühende, dekadente Spektakel auftischen. Entartet und zum Verfall bestimmt, ist das protzige Verhalten der Superreichen. Denn diesen wird künftig Durst und Appetit vergehen, bei dem zündenden Gedanken einer Wiederholung.

Die Aussage von Jesus Christus: “Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes kommt”, kennen bettelnde, hunderte Millionen schwere Fernsehprediger wie Copeland bestens, ohne dass sie sich ängstigen, für ihre Wohlstands-Irrlehre einmal zur Verantwortung gezogen zu werden. In den USA stürzen gerade einige “Wort des Glaubens” Imperien zusammen mit leeren Sport Arenen, die durch großzügige Spenden zu Gotteshäusern umfunktioniert wurden. Ähnlich erging es europäischen Geschäftsbanken in fortwährenden Skandalen mit Millionenstrafen. Eine Gesellschaft ist dem Untergang geweiht, wenn weiterhin die Gier mit maximalem Profit im Vordergrund steht. Das vorgegebene Scheitern der 25 Prozent Eigenkapitalrendite des Schweizer Managers Josef Ackermann, verbunden mit weiteren Affären der Deutschen Bank, möge eine Warnung sein. Wo die Reise ökonomisch, politisch, sozial oder klimaneutral hingehen soll, erfährt der Eingeweihte in Treffen und Diskussionen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Im letzten Jahrestreffen der “Neuen Champions AMNC” in Tianjin/China ging es dann um technokratische Themen wie Transhumanismus, künstliche Intelligenz, programmierbare Zentralbankwährungen und die One Health Agenda – z.B. Gesundheitsgesetzentwurf St. Gallen: Mit Busse bis Fr. 20’000 wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig sich entgegen einer Impfpflicht nach Art. 18 dieses Erlasses nicht impfen lässt. Die öffentliche Gesundheit wird also dadurch beschützt, das Recht auf körperliche Unversehrtheit aufzuheben. Sehr logisch! Die aufstrebende Elite von Young Global Leaders, die ihr Neuralink-Spatzenhirn mit Hunderttausende von Kilometern entfernten Ländern für ewig im Internet verbinden will und sich durch Frischzellenkuren jung hält, hat bestimmt kein Interesse an der Nachfolge Jesu und seiner Wiederkunft.

Gierige Geier auf der Suche nach Opfern kündigte der Menschensohn Jesus vor 2000 Jahren in der Fortsetzung seiner Rede aus Lukas 17 an:

Gerade so wird es sein an dem Tag, da der Sohn des Menschen geoffenbart wird. Wer an jenem Tag auf dem Dach ist und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um dasselbe zu holen; ebenso, wer auf dem Feld ist, der kehre nicht wieder zurück. Gedenkt an Lots Frau! Wer sein Leben zu retten sucht, der wird es verlieren, und wer es verliert, der wird es erhalten. Ich sage euch: In dieser Nacht werden zwei in einem Bett sein; der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Zwei werden miteinander mahlen; die eine wird genommen, und die andere wird zurückgelassen werden. Zwei werden auf dem Feld sein; der eine wird genommen und der andere zurückgelassen werden. Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Wo, Herr? Und er sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da sammeln sich die Geier.

Eine KI-Zusammenfassung aus mehreren Onlinequellen ergibt durchaus Sinn:

Die Nachfolge Jesu bedeutet, dass man sich selbst verleugnen und sein Leben für das Evangelium und Jesus Christus opfern muss. Jesus sagte in Matthäus 16,24: „Wer mir nachkommen will, verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach!“ Dies bedeutet, dass das Leben für Jesus und die Evangelisierung anderer das eigene Leben kostet. Wer sein Leben verliert, um das Evangelium zu verfolgen, wird es finden. Jesus warnte, dass das Leben für ihn und seine Jünger schwierig und herausfordernd sein wird, aber es ist ein Weg, den man gehen muss, um das ewige Leben zu erlangen.

Die eigene Blogrecherche findet folgenden Kommentar:

Das Gleichnis von den 10 Jungfrauen und den anvertrauten Talenten dürfte bekannt sein. In der Parallelstelle zum Reich Gottes in Lukas 17, 20-37 lernen wir, dass wir uns auf dem Dach befindlich nicht nach Geräten im Haus umschauen sollen und auch nicht vom Feld zurück kehren sollen. Lots Frau wird als warnendes Beispiel angeführt, sich nicht nach dem alten Leben zurück zu sehnen, indem man sich um wendet und zurück schaut. Meinetwegen können die Geier mein Fleisch, sprich mein altes, abgestorbenes, sündhaftes Leben gerne verspeisen, denn ich bin in Christus eine neue Schöpfung (2. Korinther 5, 17b: Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden), und ich bekomme anstelle meines natürlichen, vergänglichen Körpers einen neuen, geistlichen Auferstehungsleib (1. Korinther 15, 44).

Den Leib Christi täuschende Entrückungslehrer verbreiten gerne Märchen, wie beispielsweise von zwei Piloten im Flugzeug, von denen einer entrückt wird und der andere bleibt (Finalebuchserie von Tim LaHaye und Jerry Jenkins). Sie beweisen damit, dass sie Lukas 17 nicht im Kontext gelesen haben. Ich meine nämlich mit Hilfe des Heiligen Geistes erkannt zu haben, dass es bei den zwei (Männern) in einem Bett nicht um Homosexuelle, sondern um ein und dieselbe Person (alter Mensch – neuer Mensch) handelt, genauso wie bei den Korn malenden Frauen. Auf jeden Fall müssen wir nicht nur in Bezug auf Verführer wachsam sein und uns in die Erntearbeit mit einbringen (aufs Feld gehen oder Mehl mahlen). Die zweifache Warnung, nicht ein unvorbereitetes Alltagsleben im Trachten nach irdischen Lüsten und Besorgungen zu führen, wie die Menschen in den Tagen Noahs oder Lots, zeigt doch ein eindeutiges Resultat. Wasser und Feuer haben alle umgebracht. Wie in aller Welt kann man dann verbreiten, dass die zurückbleibenden Personen (von den Christen alleine gelassen) trübselig weiter leben und möglicherweise gerettet werden?

Als Ergänzung erging der Weckruf an die zehn Jungfrauen mitten in der Nacht, nachzulesen in Matthäus 25. Fünf von ihnen aber waren töricht und fünf klug. Die Törichten nahmen ihre Lampen und nahmen kein Öl mit sich, die Klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen mit ihren Lampen. Öl ist in der Bibel oft ein Bild für den Heiligen Geist. Paulus gibt die Anweisung, nicht dumm, sondern verständig zu sein. Die Christen in Ephesus sollen sich nicht mit Wein berauschen, indem ein ausschweifendes Leben geführt wird, sondern voll Heiligen Geistes werden. Dies geschieht durch Lobpreis und Danksagung in Psalmen, Gesängen und geistlichen Liedern, die aus dem Herzen kommen.

Ohne Gebet und Bibelstudium ist es schwer, mit Gott in Kontakt zu bleiben. Vom Missionswerk Mitternachtsruf aus Dübendorf bekam der Schreiber als katholischer Firmling, der gerne in der Gruppe “Dona nobis pacem” sang, in einer Postwurfbroschüre vor einem kommenden Feuergericht durch einen Atomkrieg Ehrfurcht eingeflößt. In einem dritten Weltkrieg könnten in einer Stunde so viele Menschen wie nie zuvor durch ein Feuer vom Himmel verbrannt werden.

Der Apostel Petrus schrieb längst zuvor im dritten Kapitel seines zweiten Briefs:

Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb in der Nacht; dann werden die Himmel mit Krachen vergehen, die Elemente aber vor Hitze sich auflösen und die Erde und die Werke darauf verbrennen.

Die Beschreibung klingt in einem kosmischen Ereignis wie der gewaltige Einschlag eines gigantischen Kometen. Der Kometeneinschlag in Tunguska und der Meteor von Tscheljabinsk könnten kleinere Vorläufer sein. Im Moment deuten die kommenden Explosionen und Feuergerichte jedoch daraufhin, dass wir uns selbst zerstören oder die künstliche Intelligenz, die wir geschaffen haben.

Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle! (Matthäus 10, 28)

Aber ohne mich, mag der ein oder andere Leser jetzt denken. Ein gebildeter Mensch lässt sich doch nicht Angst durch Höllenfeuerbotschaften aus dem Mittelalter einjagen. An deren Adresse gestellt sei die Frage erlaubt, ob wir irgendetwas aus dem tödlichen Inferno von Crans-Montana lernen und bereit sind, die Konsequenzen zu ziehen?

Die Furcht der HERRN ist der Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht. (Sprüche 1, 7)

Wer den Heiligen Gott erkennt, bekommt die Gottesfurcht, die zu einer Bekehrung und Nachfolge Jesu in einem geänderten Leben führt. Auf dem Weg ins Neue Jerusalem, sprich in den Himmel, konnte Märtyrer Paulus gegenüber seinem jüngeren Schüler Timotheus behaupten:

Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet und ich habe den Glauben bewahrt.