Man höre und staune über den Planet Wissen:
Der Reformator Martin Luther nutzte schon im 16. Jahrhundert Flugblätter, um seine Kritik an der Kirche unter die Menschen zu bringen.
Denn die Reformation wurde durch den propagandistischen Einsatz von Bildern geprägt. Wenig schmeichelhaft wird in einem Holzschnitt aus der Werkstatt Lucas Cranachs die Hure Babylon mit Papstkrone dargestellt, während sie auf dem Tier mit sieben Drachenköpfen und zehn Hörner vor einer niederknienden Gefolgschaft über viele Wasser reitet. Bilder über Huren, die sich in unsere Köpfe einprägen, werden von der Abstammung aus der griechischen und französischen Sprache abgeleitet. Das erstmals 1880 von Konrad Duden herausgegebene orthographische Wörterbuch lehrt über deren Herkunft in seiner aktuellen Online-Ausgabe:
Französisch Pornographie, zu Griechisch pornográphos = über Huren schreibend, zu: pórnē = Hure und -grafie.
Viele Wasser, als symbolische Deutung aus der Offenbarung, fließen zu allen Völkern und Nationen auf dem gesamten Globus. So hat die sprachliche, bildliche Darstellung sexueller Akte unter einseitiger Betonung des genitalen Bereichs ein fast unzählbares Ausmaß angenommen. Ein Milliardengeschäft ist durch die rasante Verbreitung im Internet entstanden. Bekanntlich bietet eine Dirne ihre Dienstleitung nur gegen Bezahlung an.
Das Eintreiben von Geldern als Ablasshandel-Business-Model in der katholischen Kirche bezeichnete Martin Luther im 16. Jahrhundert als lästerlichen Betrug. Rund 700 Huren sollen ihren Geschäften während des Konzils von Konstanz im 15. Jahrhundert mit zahlreichen angereisten kirchlichen Würdenträgern nachgegangen sein. Die berühmteste Prostituierte Imperia ist in einem lasziven Portrait zum 18 Tonnen schweren Beton-Kultur-Denkmal am Bodensee verkommen. Die Frage, ob es eine Mätressenherrschaft (Pornokratie) im Vatikan gab, ist nicht so aktuell. Zeitgemäßer wäre es, die Methoden der Geldwäsche des IOR (Istituto per le Opere di Religione) aufzudecken, und welchen Einfluss die italienische Mafia und P2-Loge auf Kardinäle und Bischöfe in Rom hatte.
Augenblicklich bewegen mich andere Entwicklungen an die Tastatur meines Notebooks. In meiner Geburtsstadt Stuttgart wurde nämlich eine besonders gotteslästerliche ARD-Christmette gehalten, in der das Christkind mehr zum dämonischen Alien aus einem Horrorfilm verkehrt wurde. Ein abscheuliches, schleimiges, rotes Gebilde, eingehüllt in Reispapier, diente als performative Inspiration für die Menschwerdung Gottes in einer verletzlichen Welt. Mit unfreiwillig eingezogenen Gebühren überreichlich gesegnet, untermauert der SWR-Rundfunkpfarrer Steiger die woke Kunstinstallation unter dem Titel “So viel Mensch war nie!”: Der Mensch hier ist eingehüllt, weil er zart und verletzlich ist und wir seine Würde und Intimität bewahren wollen.
Der Anblick wurde von vielen Zuschauern als abstoßend, eklig und krank empfunden. Die künstlerische Darstellung verletzte die religiösen Gefühle, die normalerweise an Weihnachten aufkommen.
Das ist kein Wunder, denn diese Verhüllung (Okkultismus) ist eine satanische Umkehr der Enthüllung (Apokalypse). Beim in der Offenbarung beschriebenen zweiten Kommen des Herrn Jesus Christus wird es für viele Kleriker ein böses Erwachen geben, weil sie nicht Leser der 66 Bücher der Bibel sind und die Wiedergeburt durch Buße und Umkehr nicht kennen. Von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, mit dem verantwortlichen Bischof Krämer, war dann auch kein Sinneswandel zu vernehmen.
Damit niemand auf die Idee kommt, die Masseneinwanderung in Zweifel zu ziehen, wurde der linksliberale Zeitgeist von der Pastoralreferentin Leser im Weihnachtsgottesdienst der Gemeinde St. Maria mit folgender Lügen-Propaganda untermauert:
“Maria bekommt ihr Kind nicht im Krankenhaus. Nichmal in nem geschützten Raum, sondern unterwegs, auf der Flucht, arm und ohne Heimat.”
Zum Zweck der Unterstützung des unablässigen Zustroms von Millionen Flüchtlingsfamilien gibt es heutzutage riesige Geldsummen umsetzende Werke der Caritas und Diakonie. Diese sind eng verbunden mit dem Kirchensteuer einziehendem Sozialstaat, der gerne Zuwendungen verteilt und nebenbei das Bürgergeld reformiert. Wenn die eigene Bezahlung stimmt und das Geld im Kasten klingt, soll sich bestimmt nichts ändern. Im Nationalsozialismus hissten die Kirchen beglückt Hakenkreuzflaggen und kritisierten weniger die herrschende NSDAP mit dem verfluchten Swastika-Kreuz. In einer Diktatur mit immer mehr Denkverboten fallen vermehrt die Regenbogenflaggen vor Gebäuden auf. Homosexuelle Geistliche breiten diese neuerdings sogar weltweit am bunten Altar aus, um Gottes Segen in Pride-Gottesdiensten mit Auftritten von Dragqueens herbeizuführen.
Was sollte Gott dagegen haben?
Pfarrerin Müller und ihr Team sind sich sicher, dass bei ganz viel Liebe unter vier Männer in einer polyamoren Beziehung zueinander ja gesagt werden soll. Zementiert wird dies mit dem Bibelvers: Die Liebe hört nie auf!
Das Disziplinarverfahren des ev. Kirchenausschusses beschloss die Bezüge um 5 Prozent für 48 Monate zu kürzen. Und zwar in Bremen beim bibelfesten Prediger Olaf Latzel, der wegen Volksverhetzung und Queerfeindlichkeit angeklagt wurde. Er hatte sich in einem Eheseminar herablassend über Homosexualität geäußert. In Berlin verteidigen und beschützen Bischof Stäblein und Pröpstin Bammel die eigene Pastorin vor allem Hass, der ihr entgegenschlägt: “Wir stehen an ihrer Seite und verurteilen diese Angriffe aufs Schärfste!” In ihrer Klarstellung wird versichert, dass die EKBO nur Paare traut, die standesamtlich verheiratet wurden.
Die evangelische Landeskirche in Hannover ist erfreut über ansteigende Besucherzahlen. In einer offiziellen Stellungnahme seien neue Wege zur Gestaltung des Gottesdienstes gut, um neue Menschen anzusprechen. Die neue Geburt nach Johannes Kapitel 3 ist weniger Vorbild, als der erotische Tanz der Salome in Markus Kapitel 6. Pastorin Koens veranstaltete im niedersächsischen Neukamperfehn einen Poledance-Gottesdienst, der bereits in der Bibel angepriesen worden sei, denn es braucht einen Aufbruch und Umdenken in der Kirche. Es gilt, gesellschaftliche Bilder und Normen zu durchbrechen. Frauen sollten in einer neuen Selbstbestimmung machen können, was ihnen Spaß macht (Das Wort der Sünde ist Beschränkung – Tue, was du willst, soll sein das ganze Gesetz). Ihre praktizierte Leidenschaft Poledance sei ein Sport, der vor allem vom Patriarchat aufgebaut wurde, aus patriarchalen Strukturen und für Männer entwickelt. Nun würde man erleben, wie Frauen das zurückerobern, und das ausgerechnet in einer Kirche.
Das ist richtig cool!?
Den neuen Zugang zum Glauben begrüßte auch Pastorin Meißner in einem feministischen Kampftag im März 2025 und bei der Gestaltung des dritten Adventsgottesdienstes. Unmittelbar nach ihrer Predigt trat die Poledance Trainerin Kestermann auf und räkelte ihre nackten Beine in verführerischer Weise um die Stange. Dabei ginge es ihr nicht darum, sich selbst darzustellen, sondern die Kirche neu auszurichten. Die Tanzperformance, als Form, die eigene Spiritualität und den eigenen Glauben an Gott auszudrücken, wurde in einer Stellungnahme auch vom Ev.-Luth. Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg verteidigt. Alle in Pressemitteilungen erhobenen Vorwürfe und Anschuldigungen wurden entschieden und als nicht zutreffend zurückgewiesen. Die theologisch inhaltlich eingebundene Tanzperformance und reflektierte Predigt war bereits im November 2025 geplant und dem Kirchengemeinderat von St. Marien zu Lübeck von der Pastorin angekündigt worden.
Propaganda bezeichnet in ihrer modernen Bedeutung zielgerichtete Versuche, politische, religiöse oder weltanschauliche Meinungen oder öffentliche Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und das Verhalten in eine vom Propagandisten oder Herrscher erwünschte Richtung zu steuern (Wikipedia).
Beim Lesen dieser Definition werden Erinnerungen an die Berichterstattung während der Coronazeit wach. Die Kirche machte sich mit den Leitmedien eins. Impfen ist Nächstenliebe und moralische Verpflichtung. Der Papst, die EKD-Vorsitzende und die Mehrzahl der Geistlichen betrieb Pharmamarketing für synthetisch hergestellte mRNA, ohne auf Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Man propagierte, dass die Tyrannei von rücksichtslosen und unsozialen Ungeimpften ausging. Diese sind daraufhin wie Aussätzige behandelt worden. Mit 2G sahen sich Menschen in verachtender Weise ihrer Grundrechte beraubt. Eine tiefe seelische Wunde ist in vielen Fällen entstanden, wo Angehörige am Sterbebett nicht verabschiedet werden durften. Die Amtskirchen in Deutschland schwiegen zu allem und machten fleißig mit im Befolgen von alternativlosen Regeln, die auch unsere Kinder schädigten. Ein offizielles Eingeständnis von Fehlverhalten mit Entschuldigung blieb aus. Die wenigen Pastoren, die es wagten sich zu widersetzen, wurden mit Disziplinarverfahren belegt und vom Dienst freigestellt. Für mich ist Pfarrer Martin Michaelis ein Held, da er als Redner bei Corona-Demos gegen die damaligen Maßnahmen auftrat. Gegen die Menschenwürde hat jedoch nicht sein Arbeitgeber, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM), oder die Bundesregierung verstoßen, sondern der parteilose Stadtrat von Quedlingburg. Der Kritiker gilt als gesichert rechtsextrem und würde gegen das Demokratie- und das Rechtsstaats-Prinzip verstoßen.
Beim Medial und in Kirchen angesagten Flagge zeigen, scheint gegenwärtig das mit Leopard-Panzern versorgte und mit Milliarden überhäufte siebzehnte Bundesland blau-gelb zu sein. Um Frieden zu sichern, muss unter Umständen auch Gewalt als letztes Mittel angewendet und Bundeswehrsoldaten entsendet werden. Aufgrund der aktuellen Konflikte wurden die Positionen der Kirchen zu Krieg und Frieden neu ausgerichtet. Es gilt Grundlagenpapiere zu verfassen. Das verschlechterte Verhältnis zu Russland befindet sich zumindest im Wirtschaftskrieg, und das Wiederaufleben des Nationalsozialismus ist zu verhindern. Mantraartig wird von allen Seiten wiederholt: Der Feind von Außen ist Putin und von Innen die AfD. Pazifismus ist Vergangenheit in Kirchen und bei Grünen. Zweifler, die sich anders äußern, werden schnell geframed.
Populisten sind Politiker, die die erhobenen Steuern an die eigene Bevölkerung, und nicht für einen verlorenen Krieg an korrupte Ausländer und die halbe Welt verteilen wollen. Die Deutschlandfahne zu zeigen sei völkisch. Den politischen Islam zu hinterfragen, kann als Volksverhetzung ausgelegt werden. Der in Mannheim schwer verletzte Islamkritiker Michael Stürzenberger ist wegen der Verunglimpfung von Muslimen und Migranten vom Hamburger Landgericht zu einer Geldstrafe von 3.600 Euro verurteilt worden. Stürzenberger sagte bei einer vierstündigen Veranstaltung der “Bürgerbewegung PAX Europa e.V.” u.a., dass viele Straftäter „Moslems aus Afghanistan, Syrien, Irak, Nordafrika” seien, und dass in der Kölner Silvesternacht „1000 Vergewaltigungsfälle von Moslems aus Nordafrika und Arabien passiert wären”.
Folgende Meinungsäußerung aus 2022 zu einer Gewalttat in Ludwigshafen kann zur Unwählbarkeit als Ministerpräsident führen: „Wahrscheinlich ist der Täter psychisch krank und leidet an jener unter Einwanderern weit verbreiteten Volkskrankheit, welche die Betroffenen Allahu Akbar schreien lässt und deren Wahrnehmung so verzerrt, dass sie in den ungläubigen Gastgebern lebensunwertes Leben sehen.“ Wer scharfzüngige Aussagen auf Telegram tätigt, kann um 6 Uhr morgens Besuch von der Polizei bekommen oder er darf nicht, nach dem neuesten Strafrechts-Paket von Justizministerin Hubig (SPD), in den nächsten fünf Jahren für einen Sitz im Landtag oder Bundestag kandidieren. Bei Zweifel an der Verfassungstreue werden Bürgermeisterkandidaten der Opposition sowieso schon von den Wahlausschüssen der Kartellparteien erfolgreich (von Gerichten bestätigt) ausgeschlossen. Unliebsame Wahlen wurden mehrfach rückgängig gemacht. Das höchste Ziel der regierenden Politiker ist nämlich, durch eine Brandmauer unsere Demokratie und ihre Mehrheitsverhältnisse zu beschützen. Das Demokratieverständnis von Partei ergreifenden Kirchenvertretern ist so ausgeprägt, damit zu drohen, nicht nur Mitglieder der AfD von Ämtern und Beschäftigungsverhältnissen auszuschließen, sondern auch deren Wähler. Dieser Unsinn ist in geheimen Wahlen unmöglich, aber das ZDF und sonstiger öffentlicher Schundfunk schießt aus allen Bashing-Rohren.
Nun sollten die Kirchen wenigstens gewährleisten, eine friedvolle und besinnliche Zeit in ihren Räumen verbringen zu dürfen. Das dachte auch der katholische Publizist Carl-Victor Wachs beim Besuch eines Berliner Weihnachtsgottesdienstes. Stattdessen tritt Dunja Hayali mit ihren selbstgefälligen Gedanken als Speakerin auf der Kanzel auf. Ihre Verunglimpfung des ermordeten bekennenden Christen Charlie Kirk als Rassisten, Sexisten und Menschenfeind ist noch in den Köpfen einiger buhenden Zuhörer. Die ehemalige Messdienerin mit Wurzeln aus dem Irak qualifiziert sich durch ihren Kirchenaustritt weniger als Rednerin, dafür wurde sie als neutrale Märtyrerin der Pressefreiheit mit Verdienstorden und Auszeichnungen überhäuft. So trat sie offen gegen Homophobie auf und hat sich schon 2008 als lesbisch geoutet. Im Welt Interview wird von einem politischen Gottesdienst berichtet, bei dem sich die Pastorin übereinstimmend gegen Donald Trump positioniert und für die transgeschlechtlichen Menschen, die unter ihm leiden. Die links-woke Heuchelei wird dadurch deutlich, dass gegenüber den weltweit verfolgten und ermordeten Christen weniger Empathie gezeigt wird. Stattdessen werden sechsstellige Spendengelder für Visa einklagende Afghanen eingesammelt und weitere Seenotrettungsschiffe auf dem Mittelmeer zur Verfügung gestellt.
Wie allgemein bekannt und auf Kirchentagen bestens ersichtlich, stehen auf der Agenda der kirchlichen Entscheidungsträger nicht theologische Themen (Die Lehre über Gott und sein Wort). So kam es im vergangenen November in Hamburg zu einem Schulterschluss der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland mit Amnesty International und dem Bundesvorsitzenden der Partei Die Linke Jan van Aken. Dieser hat als ehemaliger Ministrant Erfahrungen mit der katholischen Kirche und ist dadurch qualifiziert am Buß- und Bettag sein Parteiprogramm voranzutreiben bzw. über gesellschaftliche Irrtümer nachzudenken. Ein Schelm ist, wer beim Thema “Ein Menschenrecht auf Wohnen” an künftige Enteignungen in kommunistischer Manier denkt. Von zu Waffe greifenden, Häuser besetzenden Marxisten fürchtet sich Bischof Bätzing nicht, denn seiner Meinung nach agiert die AfD im Falle einer Regierungsübernahme antikirchlich. Deren menschenverachtende, völkische Nationalisten haben in seiner Gedankenwelt und als Besucher der katholischen Kirche nichts verloren. Das dürfte die Kirchenaustritte in Deutschland weiter beschleunigen und schafft wenigstens mehr Wohnraum durch verkaufte, nutzlose Kirchengebäude.
Bei aller Propaganda in Kirchen darf die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer nicht fehlen. Die Hauptorganisatorin der deutschen Freitag-Schulproteste für eine bessere Klimapolitik bekam in der Bonner Schlosskirche den ökumenischen Predigtpreis. Das großartige Lebenswerk von Langstreckenluisa würdigte die Jury, da die junge Dame ein Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung maßgeblich mitgeprägt habe. Die theologischen Fakultäten der Universität Bonn sahen 2023 auch in der altkatholischen Priesterkandidatin Nathalie Schuler eine rhetorisch gekonnte Kommunikatorin. Theologisch begründet und sachlich differenziert trat die angehende Transgender-Pastorin beim Christopher Street Day in München auf, u.a. mit dem himmlischen Ziel, Gottes Straßen queer zu machen.
Im Gegensatz zur Letzten Generation versteht die ältere Generation nicht, warum im Paderborner Dom eine Tanz-Performance mit halbnackten Sensenschwingern stattfand. Es gab sogar Beifall für die fünfminütige Aufführung mit gerupften Hühnchen in Windeln, die am Altar wie Puppen an Händen geführt, einen Tanz aufführten. Die Marionetten an der Macht, samt Bundespräsident, schritten freilich beim 1250 Jahren Westfalen Festakt nicht ein, sondern sangen eher den umgedichteten Opus-Hit mit:
Fleisch ist Fleisch!
Blutig und nackt ging es in wagemutigen Wegen auch mehrfach in der Stuttgarter Staatsoper her. Freizügige Nonnen auf Rollschuhen mit lesbischem Sex am großen Kreuz führten in Szenen von sexueller Gewalt zu Ohnmachtsanfällen beim älteren Publikum. Im benachbarten Landtag von Baden-Württemberg wollte jedoch keiner der regierenden Politiker der grün-schwarzen Koalition dem gotteslästerlichen Treiben von Sancta ein Ende setzen. Von Bischöfen, die seit über 200 Jahren vom Staat mit unseren Steuergeldern bezahlt werden, ließ sich auch kein Einschreiten vernehmen. Nebenbei bemerkt wurde an die große Glocke lediglich eine Nudistin als Klöppel gehängt. Im Übrigen gab es Zugaben in der neuen Spielzeit, während in der Stadt der Autobauer die Gewerbesteuern wegbrachen. Gegenwärtig fehlen hunderte Millionen für die Sanierung des sakrischen Opernhauses. In demselben Maße ist meine Heimatstadt berüchtigt für die steigenden Kosten und unabsehbare Dauer des Bahnhofumbaus.
Im Altertum beendeten wiederholt ins Horn blasende Propheten das gottlose Treiben der Könige und Religionsführer. Dergestalt trat Elija am Berg Karmel gegen die Verehrung von Baal (Wettergott) und Aschera (Fruchtbarkeitsgöttin) auf. Der im 1. Buch Könige erwähnte Prophet aus Tischbe konfrontierte damit den bösen israelischen König Ahab, seine fremdländische phönizische Frau Isebel, sowie deren zahlreiche Priester. Weitere Feuer- und Posaunengerichte mitsamt Zornschalen finden sich in der Offenbarung für den interessierten Leser. In den ermunternden Anfangskapiteln werden sieben Gemeinden mit Sendschreiben adressiert. Anstelle politische Propaganda in Predigten zu konsumieren, empfiehlt sich das Studium dieser Schriftstellen. Denn es gibt nichts Neues unter der Sonne. Genauso wie Jesus von Nazareth von den weltlichen und religiösen Machthabern verfolgt und verurteilt wurde, sieht es heute bei seinen wahren Nachfolgern aus. Diese beten Gott in Geist und in der Wahrheit an und sind ein Ärgernis für fleischlich gesinnte Menschen, die sich auf irdisches Verlangen und materielle Begierden ausrichten.
In echten Gottesdiensten wird Gott angebetet und nicht sich selbst. Wer auf dem Weg in das Neue Jerusalem im Geist wandelt, wird die Früchte des Fleisches nicht vollbringen (Galater 5). Wer der Hure Babylon anhängt, wird ein Fleisch mit ihr sein (1. Korinther 6).
Dies ist ein Weckruf und eine Warnung über die beschriebenen Fleisch- und Hurendarstellungen, die in einem satanischen Zeitgeist an kirchliche Altäre eingezogen sind.
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