Advent, Advent,

ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor der Tür. Oder der römische Kaiser, so der ursprüngliche Gebrauch des Begriffs adventus Divi, um die Ankunft des göttlichen Herrschers anzukündigen. In der Weihnachtszeit wird vordergründig an die Geburt des Königs der Juden in Bethlehem erinnert. Die Evangelien berichten detailliert über die Menschwerdung des Sohnes Gottes. Markus und Lukas schreiben jedoch am Anfang von einer anderen Person, die groß vor dem Herrn sein sollte. Der Messias sagte niemand wäre größer, der von einer Frau geboren wurde. Stellen sie sich diese große Person als kleines Baby im Bauch der Mutter vor. Bei einer Begegnung der besonderen Art, fängt der Winzling an im Bauch zu hüpfen. Zwei schwangere Frauen treffen sich gerade. Sie sind verwandt, wahrscheinlich Cousinen. Ihre Namen weit verbreitet:

Und Elisabeth wurde vom Heiligen Geist erfüllt und rief laut und sprach (zu Maria): „Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes! Und wie geschieht mir, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Denn siehe, als ich die Stimme deines Grußes hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Ja, glückselig ist, die geglaubt hat, denn es wird erfüllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!“

Was bei den Menschen unmöglich ist, ist möglich bei Gott. Ein tiefgläubiges Ehepaar, deren Kinderwunsch jahrzehntelang verwehrt blieb, bekam als ein bemerkenswertes Zeichen für das Volk Israel im fortgeschrittenen Alter ein Kind. Der Vater Zacharias betete im Tempel in Jerusalem. Zu seiner Aufgabe als Priester gehörte Opfergaben darzubringen. Der Dienstplan entsendete ihn an einem hohen Feiertag in das Allerheiligste. Dort begegnete ihm der Erzengel Gabriel mit einer unglaublichen Verheißung. Zacharias überkam Furcht. Gott ließ seine Stimme verstummen, wegen all seiner Zweifel. Doch sein Sohn würde ein wegweisender Prophet für die Juden sein mit dem Namen Jochanan (hebräisch יוחנן = Gott ist gnädig):

Und er wird dir Freude und Wonne bereiten, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und starkes Getränk wird er nicht trinken, und er wird vom Mutterleib an erfüllt werden mit Heiligem Geist. Und viele von den Kindern Israels wird er zu dem Herrn, ihrem Gott, bekehren. Und er wird vor ihm hergehen im Geist und in der Kraft Elias, um die Herzen der Väter umzuwenden zu den Kindern und die Ungehorsamen zur Klugheit der Gerechten, um dem Herrn ein zugerüstetes Volk zu bereiten.

Johannes der Täufer ist eine der verkanntesten biblische Personen in unserer Zeit. Dabei ist seine unpopuläre Verkündigung der Buße und Umkehr heute genauso aktuell wie damals. Der Prediger/Kohelet schrieb es gäbe nichts Neues unter der Sonne, alles was war würde wieder so sein. Heutzutage erheben religiöse und politische Führer genauso wenig ihre Stimmen, um das Volk zu warnen. Alles ist in bester Ordnung. Die Gute Nachricht bringt zunehmenden Wohlstand. Jeder kann in unserer Gesellschaft seine Träume erfüllen. Gottes Botschaft ist Gnade und Liebe. Es wird nicht aufgefordert den Sinn zu ändern, um nicht verloren zu gehen. Stattdessen wird gelogen das Evangelium bestünde in Toleranz. Wenn Gott etwas nicht toleriert, dann sind es unsere Sünden, die uns von ihm trennen. Alle Menschen haben gesündigt und erreichen Gottes Herrlichkeit nicht. Jesus als Herrn und Erlöser anzunehmen und ihm nachzufolgen ist der Weg zur Vergebung. Sein Blut wäscht uns rein von aller Schuld. Doch welche Kraft hat das Kreuz in unserem Leben, wenn wir weiter in der Sünde verharren?

Johannes war ein kompromissloser Prediger, der heute wegen Beleidigung oder Volksverhetzung verklagt würde. Er nahm kein Blatt vor den Mund und beschuldigte seine Zuhörer:

Ihr Otterngezücht, wer hat euch unterwiesen dem Zorn Gottes zu entfliehen? So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind.

Darauf bekehrten sich seine Landsleute am Jordan und ließen sich von ihm taufen. Er musste keine Wunder wie Elia oder Jesus vollbringen, damit herbeieilende Zöllner und Soldaten ihm vertrauten und ihr Leben änderten. Sie gaben nicht ihren Beruf auf, sondern verhielten sich aufrichtiger. Um den Weg zu bereiten reichte die Botschaft von dem kommenden Gericht Gottes. Der kommende Advent ist die zweite Ankunft des Herrn aller Herrn. Der König aller Könige ist nicht nur friedvolles Lamm, sondern mächtiger Löwe aus dem Stamme Judah.

In unserer Adventszeit ist es üblich im romantischen Kerzenschein, ein aus Holz geschnitztes, halbnacktes Kind in der Krippe, unter dem Tannenbaum zu verehren. Bezaubernde Putten mit winzigem Pimmel wurden in Bildern oder als Skulptur im Barock modern. Hochaltäre mit dem kleinen Jesuskind in der Hand der großen Mutter Gottes bringen mich nicht auf die Knie, sondern auf die Palme. Anweisungen im Wort Gottes sich kein Bildnis oder irgendein Gleichnis zu machen werden ignoriert. Mehr Unbehagen lösen Geistesblitze über das unerwartete Erscheinen, des zur Rechten des Vaters sitzenden Sohnes Gottes aus. Im Glaubensbekenntnis rezitiert wird er von dort kommen, zu richten die Lebenden und Toten. Der adventus Domini (lateinisch für Ankunft des Herrn) soll an dieses bevorstehende Ereignis erinnern. Eine Bedeutung die schnell in Vergessenheit gerät. Das alljährliche Fest zum Gedenken an die Geburt, verbunden mit schönen Geschenken, bereitet da weltweit mehr Freude. Die Stimmung kann es verhageln, wenn nach Ursprüngen und historischen Vorbildern für das Weihnachtsfest geforscht wird. Die Heiden pflegten nämlich am 25. Dezember das Fest des Geburtstages der Sonne zu feiern und zu ihrer Ehre Lichter zu entzünden. Fleißige Bibelschüler können Geburtstagsfeiern mit symbolischen Rahmenhandlungen im Buch der Bücher finden. In 1. Mose 40, 20 begeht Pharao seinen Geburtstag und holt zwei Diener aus dem Gefängnis. Diese erwarten sehnsüchtig, an den Königshof zurück zu kommen. Tatsächlich durfte beim Festessen der Mundschenk wieder den Becher mit dem Wein reichen. Jedoch wurde der Oberste der Bäcker nach seinem von Josef gedeuteten Traum aufgehängt. Es ist davon auszugehen, dass er sich in einem Giftanschlag auf den Pharao schuldig gemacht hatte.

Im Neuen Testament trifft Herodes Antipas an seinem Geburtstag ein verheerendes Urteil, das in Geschichtsbüchern als Grund für einen verlorenen Krieg aufgeführt wird. Weil Könige sich alles erlauben können und nichts gefallen lassen müssen, wurde kurzerhand der aufmüpfige Moralprediger beseitigt. Tierisch ist, wenn der Zuchthengst neben der Prachtstute das ausgewachsene Fohlen besteigt. Der geile Bock hatte sein Gewissen totschlagend nichts gegen einen flotten Dreier mit Mutter und Tochter. Soweit die schockierende Deutung des Schwures, bis zur Hälfte seines Königreichs herzugeben. Und zwar an eine betörende Tänzerin, die als Salome zweifelhafte Berühmtheit erlangte. Die andere Hälfte war eventuell nicht sich selbst, sondern der ehebrecherischen Frau seines Bruders vorbehalten. Die abgeworbene Gemahlin machte jedenfalls keine Einwände gegen eine körperliche Vereinigung mit ihrer Tochter. Ganz bestimmt hatte die skrupellose Herodias einen unbändigen Hass auf Johannes den Täufer, der die Rechtmäßigkeit ihrer Ehe bezweifelte. Sie wollte unbedingt dessen Kopf auf einem Tablett serviert bekommen. Ein toller Geburtstag und schwer verdauliches Festessen, welches den Großen und den Obersten und den Vornehmsten von Galiläa in denkbar schlechter Erinnerung blieb.

Der erste Märtyrer im NT wurde in weiten Teilen der Bevölkerung für ein Prophet gehalten, auch wenn sich die Pharisäer und Lehrer des Gesetzes nicht von ihm taufen ließen. Bei der Frage nach der Vollmacht von Jesus traute sich keiner der Hohepriester eine Antwort auf seine Gegenfrage zu geben:

War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen?

Johannes führte ein asketisches Leben in der am niedrigsten Ort der Welt gelegenen Wüste. Vergleichbar mit Essenern in Qumran und unverheirateten Mönchen, die Besitz und Geld ablehnen. Dadurch war er unabhängig und benötigte keine Bezahlung. So ernährte er sich von Heuschrecken und wildem Honig und verspeiste kein Brot und Wein. Sein einfaches Gewand bestand aus Kamelhaaren mit einem ledernen Gürtel. In Filmen wird er gerne als verrückter Schreihals dargestellt, mit dem man sich schlecht identifizieren kann. Seine Bescheidenheit ist auch kein Vorbild für prominente, professionelle Prediger, welche Geld für sich und teure Gebäude erbetteln und dabei nicht von Gott berufen sind. Für die aufgebrachte damalige religiöse Führung im reichen, hoch gelegenen Jerusalem bot seine Person wenig, bis gar keine Angriffspunkte für Kritik. Warum aber war Johannes so groß, um auf die Worte Jesus in Lukas 7, 28 zurückzukommen?

Ich sage euch, dass unter denen, die von einer Frau geboren sind, kein Größerer ist als Johannes der Täufer. Aber der Kleinste im Reich Gottes ist größer als er.

Johannes war so groß in den Augen Gottes, da er der demütigste Mensch seiner Zeit war. Demut ist das komplette Gegenteil von Stolz. Stolz der toleriert wird bei narzisstischen Präsidenten und selbstherrlichen Superstars. Gottes Wege, Gedanken und Maßstäbe entsprechen nicht unserem Zeitgeist. Der Weg in geistlicher Reife nach oben führt nach unten. In Philipper Kapitel 2 findet sich die Gesinnung, die dem Wesen von Jesus Christus entspricht.

Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst. Ein jeder sehe nicht nur auf das seine, sondern auch auf das der anderen.

Wir sollen wie die Kinder werden und das Reich Gottes empfangen wie ein Kind, um hineinzukommen. Im Himmel wird sich niemand über seinen großen Namen brüsten. Es ist eine unzählbare Versammlung mit Gläubigen aus allen Nationen, die vor dem Thron Gottes das allein würdige Lamm anbetet.

Und er predigte und sprach: Nach mir kommt der, der stärker ist als ich. Ich bin nicht wert, dass ich mich vor ihm bücke und die Riemen seiner Sandalen löse.

Der Täufer beherrschte nicht das Volk, sondern wollte ein treuer Diener sein, der seinem himmlischen Herrn den Vortritt gibt. Leider nehmen ihn wenige Leiter zum Vorbild. Stattdessen wird an einer vom Herrn in Offenbarung 2 verhassten Lehre (Überbetonung von gesetzten Leitern, anstelle Gleichheit unter Geschwistern) festgehalten. Die verführten Nikolaiten werden von der wörtlichen Bedeutung abgeleitet von niko = herrschen und laos = Volk. Der Nikolaus kam damals nicht strafend mit der Rute, sondern brachte als Geschenk die Zügellosigkeit. Ich habe nicht geplant am Nikolaus, 6. Dezember 2020 mit diesem Artikel fertig zu werden. Furcht überkommt mich bei dem Gedanken, dass heute ausgerechnet der 2. Advent ist.

Im Alten Testament wollte Jonathan nicht herrschen und verzichtete zugunsten von David auf den Königsthron. Er schenkte seinem besten Freund zudem sein Oberkleid, Waffenrock, Schwert, Bogen und Gürtel. Es gibt wenige Königssöhne, die so großzügig sind und es vorziehen Nummer 2 statt Nummer 1 sein.

Auch die Jünger von Johannes waren nicht begeistert davon zurückzutreten, weil auf einmal mehr Menschen zu Jesus und seinen Jüngern strömten, um sich taufen zu lassen.

Johannes antwortete und sprach: Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist. Ihr selbst seid meine Zeugen, dass ich gesagt habe: Ich bin nicht der Christus, sondern ich bin vor ihm her gesandt. Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam; der Freund des Bräutigams aber, der dabeisteht und ihm zuhört, freut sich sehr über die Stimme des Bräutigams. Diese meine Freude ist nun erfüllt. Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen. Der von oben her kommt, ist über allen. Wer von der Erde ist, der ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allen.

Johannes war überhaupt nicht arrogant oder prahlerisch in seiner Rolle als Wegbereiter des Herrn. Er erkannte, dass Gott in unserer Schwachheit stark sein will, weniger zu mehr wird. Das Samenkorn muss in die Erde fallen und sterben. Sein Dienst neigte sich dem Ende zu. Das würde zum Besten dienen. Hinter Schloss und Riegel öffneten sich trotzdem die Türen für den gerechten und heiligen Mann. Denn der beunruhigte König hörte das Wort Gottes gleichwohl gerne aus dem Munde des vollmächtigen Verkündigers, freilich ohne sich zu ändern. In Gefangenschaft, mit viel Zeit zum Gebet und zur Fürbitte, bekam Jochanan eine Eingebung, die oft als Schwäche und Zweifel gedeutet wird. Zwei seiner Jünger wurden mit der Frage entsandt:

Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?

Für mich und die Nachwelt sprechend, finde ich die Fragestellung ausgezeichnet, denn sie hatte einen bestimmten Zweck. Nicht nur die Jünger wurden in ihrem eigenen Glauben durch Jesus bestärkt mit den Worten:

Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt. Selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.

Als sie ermutigt fortgingen folgte vor dem Volk ein weiteres Kompliment:

Ja, ich sage euch, er ist mehr als ein Prophet. Er ist es, von dem geschrieben steht, siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten soll. (Maleachi 3,1)

Ein weiterer alter Prophet spricht vorausschauend von dem Täufer:

Es ist eine Stimme eines Predigers in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben! Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was krumm ist, soll gerade werden, und was uneben ist, soll ebener Weg werden, und alles Fleisch wird das Heil Gottes sehen. (Jesaja 40, 3-5)

Johannes war alles andere als hochmütig. Ein Sinnbild für Demütige, die erhöht und für Stolze, die erniedrigt werden, sind die Täler, die erhöht und die Berge, die erniedrigt werden. Krumme Wege geht die zur Sünde verleitende Schlange; Hindernisse bringen zu Fall. Dazu passen folgende Ausführungen zu Offenbarung 16:

Stolz ist eine Haltung, der Gott besonders widersteht. Der Altehrwürdige an Tagen wird alles Hohe in seinem Grimm und Zorn erniedrigen. Die von Antichrist, Tier und falschen Propheten verführten Könige der Erde versammeln sich bekanntlich in der Endzeit-Schlacht gegen den Herrn und seinen Gesalbten auf einer weiten Ebene. Der Ort wird Harmagedon genannt.

Ist es nicht töricht gegen Gott zu kämpfen, wenn von vorherein klar ist, dass man verliert. Vielen selbstgerechten Leuten widerstrebt es zu beten, Herr sei mir armen Sünder gnädig. Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein zerbrochener Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten. David erkannte in Psalm 51 seine Schuld und Sünde.

Jesus hätte es überhaupt nicht nötig gehabt von Johannes getauft zu werden. Doch der Herr wollte als Beispiel für uns alle vorangehen. Der Vater bezeugte in der Stimme vom Himmel:

Du bist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!

Lassen Sie uns Jesus und Johannes zum Vorbild nehmen. Es sind die demütigsten Menschen, die in den Evangelien sind. Warum wird denn so wenig über Johannes den Täufer gepredigt? Das Kommen von Jesus wird doch von Johannes vorbereitet. Ohne Buße werden wir verloren gehen, wenn der Herr wieder kommt, wenn die Enthüllung von Jesus Christus sich erfüllt.

Zum besseren Verständnis des Advents und der Apokalypse möchte ich am Ende einen Ratschlag geben. Versuchen sie einmal nicht, alle Handlungen in von uns vertraute Zeitschema zu pressen. Vergessen sie alle menschlichen Überlieferungen und Traditionen. Der Advent könnte vollkommen anders ablaufen, als sie gedacht haben. Lesen Sie die Offenbarung als ein Gesamtwerk über den großen, schrecklichen Tag des Herrn.

Das Kommen des Herrn (sprich die Adventszeit) wird ja finster und nicht licht sein, dunkel und nicht hell. (Amos 5, 20)

Wir aber erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus.

Weihnachtslieder spielen nicht die Musik, wenn der König wiederkommt: