Die Enthüllung des Okkultismus

Den Okkultismus habe ich in meinen Vorstellungen immer mit bösen, dunklen Mächten in Verbindung gebracht. Doch was bedeutet der Okkultismus wirklich und wie kann man ihn erkennen? Laut Wikipedia kann das lateinische Wort occultus mit verdeckt, verborgen und geheim übersetzt werden. Das macht es für den Laien schwer die Sache überhaupt zu erfassen. Im Gegensatz dazu genießt der Eingeweihte seine Überlegenheit gegenüber anderen, die ihm das Wissen über das Geheime einbringen soll.

Als erstes Beispiel beschäftigt mich das Magische in der Zauberei. Die Faszination die von einer Zaubershow ausgeht ist die, dass der Zuschauer nicht erklären kann, was genau vor sich geht. Die ehrlichen Trickser, die schon von vornherein zugeben, dass sie ihr Publikum täuschen sind mir dabei viel sympathischer, als die dunklen Magier, welche vorgaukeln mit unsichtbaren Mächten in Verbindung zu stehen. Die Zunft wird in der Regel ihre Berufsgeheimnisse nicht verraten, da sonst der Reiz an der Sache verloren geht und die Einnahmen schwinden. Das Faszinierende beim Beobachten und getäuscht werden ist, nicht zu wissen wo ein Faden, Spiegel, doppelter Boden oder sonstige Illusionshilfen verborgen sind. Sonst wird die Sache langweilig und kann sogar selbst nachgeahmt werden. Als hinterhältige Kunst bezeichnen kann man durchaus die fingerfertige Manipulation von Gegenständen z.B. beim Hütchenspiel, um Beobachtern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Vorgänge laufen so schnell ab, dass unser Auge und Sinn getäuscht werden und etwas anders wahrnehmen, als es der Realität entspricht. Für einen gemeinen Betrug halte ich die Wahrsagerei, die ausgeklügelte Informationen und Recherchen benützt, von denen das erstaunte Opfer ausgeht, sie wären auf übernatürlichem Weg zu Stande gekommen.

Gibt es so etwas wie schwarze Magie und was ist am Hexenglauben Märchen oder Wahrheit? Sinn und Zweck dieser Abhandlung ist es, den Leser auf verdeckte böse Kräfte aufmerksam zu machen, die ein Leben negativ beeinflussen können. Der Schreiber ist ein Kenner der Bibel und vertraut darauf, dass die darin gegebenen Ratschläge und Berichte hilfreich für das Leben sind. Warum gibt es denn in der Torah das Verbot sich mit Wahrsagern und Totenbeschwörern einzulassen? Eines der interessantesten und oft missverstandenen Exempel findet sich im 28. Kapitel des ersten Buches Samuel wieder:

Saul der König von Israel ist in einer verzweifelten Lage und sucht an der falschen Stelle Rat. Der streitbare Herrscher befindet sich im Krieg und benötigt die richtige Strategie für das Schlachtfeld. Als Nachfahre Abrahams, Isaaks und Jakobs hat er zuvor in solchen Fällen erfolgreich den berühmten Propheten Samuel zu Rate gezogen, der aufgrund seiner hörenden Verbindung zu Gott, durch seine Ratschläge den Sieg garantierte. Doch Samuel war verstorben und Saul fühlte sich von Gott getrennt. So hatte der krankhaft eifersüchtige Saul einen solch bösen Geist, dass er mehrfach versuchte, den als neuen König erwählten David zu ermorden. Selbst seinen eigenen Sohn und legitimen Thronfolger Jonathan spießte der dominante Vater fast auf. Später forderte er dessen Tod, weil Jonathan sich über eine Anweisung (nichts zu essen) hinweg gesetzt hatte und der beste Freund Davids war. Die Tragik lag darin, dass Gott den Oberbefehlshaber aufgrund seines Ungehorsams gegenüber seinen Geboten verworfen hatte. Saul war jedoch nicht immer ein schlechter Leiter. In seinen Anfangstagen zeigte er sich trotz seiner Größe demütig. Er versteckte sich vor seiner Krönung und lief den entlaufenen Eseln seines Vaters tagelang hinterher. Eine seiner weisesten Amtshandlungen war, die Spiritisten aus dem Land auszurotten und jegliche Kontaktaufnahme mit Toten unter Todesstrafe zu verbieten. Nun wird es interessant und spannend. Eine Person wurde wohl in En-Dor vergessen. Deshalb zieht der König ein einfaches Gewand an und geht mit zwei Gefolgsmännern in der Nacht zu der Hexe von En-Dor, um Geister beschwören zu lassen. Trotz der Tarnung durch die Verkleidung roch das Medium den Braten. Sie weist auf das Todesverbot des Königs hin und nimmt deshalb von ihrem Klienten einen Schwur ab, dass ihr selbst keine Strafe droht, wenn sie sich darüber hinwegsetzt. Ohne es zu ahnen spricht Saul sein eigenes Todesurteil aus. Gott nimmt es sehr ernst, wenn wir Schwüre und Gelöbnisse in seinem Namen brechen. Jesus hat deshalb in der Bergpredigt gesagt, es ist besser überhaupt nicht zu schwören. Sauls eigene Gerechtigkeit verlangte zunächst den Sohn zu töten, weil dieser sich über die Speiseordnung des Vaters hinweg gesetzt hat, indem er am Siegestag Honig kostete. In diesem Moment bricht Saul selbst sein Gesetz, dass jeder der die Toten befragt ausgerottet werden muss. Unsere eigenen Worte werden uns einmal richten! Aber es ist ja nicht irgend eine Person, deren Geist hervor geholt werden soll, schließlich handelt es sich um den Propheten Samuel…

Jetzt kommt die beste Lehrstunde über den Okkultismus, die oft fehl interpretiert wird, weil davon ausgegangen wird, dass Gott die Fäden zieht. Samuel erscheint in der Tat. Das Medium ist in seinem Metier. Zunächst erkennt die wie in Trance Versetze die Täuschung des Königs und schreit auf: „Du bist ja Saul!“ Nun ist der Enttarnte ihren magischen Kräften hoffnungslos ausgeliefert. Die Frau hat ja recht. Doch selbst, wenn Dämonen durch Menschen die Wahrheit sagen, gebietet ihnen im Neuen Testament Jesus oder Paulus zu schweigen. Für mich ist es nicht so erstaunlich, dass die Hexe einen Volltreffer landet und den König von Israel erkennt. Denn er war von mächtiger Erscheinung und einen Kopf größer als alle anderen. Der Schlüssel der perfekten Täuschung ist die Art und Weise, wie Saul den Geist Samuels identifiziert. Die Hexe berichtet von einem alten Mann, der in einen Mantel gehüllt ist. Anhand des Gewandes funktioniert die komplette Verhüllung der realen dämonischen Mächte. Die weise Frau zitiert dann eine Wahrheit, die durch Samuel sowieso bereits verbreitet war. David würde auf dem Thron folgen. Freut sich Gott oder Luzifer darüber, wenn verkündet wird, dass der Gesalbte Gottes in Feindeshand gerät und mit seinen Nachkommen umkommt? Aber die weiße Hexe ist doch so lieb und schlachtet ihr Kalb und backt Brot. Stimmt, sie bereitet die Henkersmahlzeit zu. Das halte ich für das beste Investment ihres Lebens. Denn die in gutem Licht erscheinende, wahrhaftig Böses bringende Frau, konnte sich nach dieser überlieferten Begebenheit sicher vor Gewinn bringenden Aufträgen nicht mehr retten. Vom Wort Gottes her wäre es richtig gewesen, in Sack und Asche zu gehen und zu fasten. Dadurch konnte selbst der später folgende, bußfertige König Ahab sein Todes-Schicksal hinauszögern (1. Könige 21), wovon noch berichtet wird.

Zunächst beschäftigt mich die Frage, ob Samuel wirklich durch ein satanisches Medium in einer schwarzen Messe aus dem Totenreich herauf geholt wurde. Aus aktuellen Berichten über das Gläserrücken und Channeling hören wir immer wieder, dass Verstorbene durch Personen reden. Aber dies sind meiner Ansicht nach Imitationen von täuschend echten unsichtbaren Geistern und nicht wirklich die z.B. sprechende, selbst eingebildete Oma. Kann ich meine Meinung wissenschaftlich beweisen? Parapsychologische Nachforschungen geben mir vielleicht recht, aber Spiritisten, die durch ihre Praktiken spüren, Kontakt mit der unsichtbaren Geisterwelt auszuüben und dadurch Macht über andere Menschen bekommen, lachen über solche Vernünfteleien. Vernünftig im weitläufigen Sinn ist, solchen Leuten nicht jede Menge Geld in den Rachen zu schieben. Der ungehorsame Prophet Bileam ist ein warnendes, uraltes Beispiel für verführerische, Geschäfte machende Wahrsager. „Die Kartenlegerin oder die Dame an der Astrologiehotline ist doch immer so nett zu mir. Außerdem hat sie prophezeit, dass mein ehebrecherischer Mann wegen der gemeinsamen Kinder zurückkehrt.“ Schön und wenn es aber nicht so ist? Soll der Zeitpunkt der Scheidung nach dem Stand der Sterne, der Lage der Karten, dem Ausschlag des Pendels oder der Laune der neuen Geliebten geplant werden? In diesem Fall sind wir der Magie und Manipulation eines Menschen ausgeliefert und werden ohne es zu wissen verflucht, denn es steht geschrieben: Verflucht ist, wer Menschen vertraut und verflucht ist, wer zum Wahrsager geht. Welche Lehren sollen wir also daraus ziehen? Begeben sie sich niemals in Abhängigkeit von Leuten, die ihre Zukunft beeinflussen und behaupten, mit übernatürlichen Mächten in Berührung zu sein. Bleiben sie nüchtern, auch wenn Vorhersagen stimmen. Im Bereich der Esoterik werden Millionen am Telefon und im Internet durch Kartenlegen und Horoskope umgesetzt. Eine Absicht dieses Wirtschaftszweiges ist es, die Klienten geradezu süchtig zu machen und dadurch auszunehmen. Ein böses Urteil erwartete Bileam, der für Geld wahrsagte und den Feinden Israels wertvolle Ratschläge zur Verführung des Gottesvolks gab. Sein Leben blieb zunächst dank seiner scheinbar störrischen Eselin verschont. Als er die falsche Seite nicht wechselt und umkehrt, holt ihn im Krieg der Tod durchs Schwert ein.

Eines der schlimmsten, warnenden Schicksale im historischen Bericht über die Könige Israels betraf Ahab und Isebel. Wie nahm der für seine Bosheit bekannte Ahab sein Ende? Hinterlistig und feige legte er seine Königsgewänder ab und verkleidete sich als einfacher Soldat für die Schlacht an der Seite von Joschafat gegen die Aramäer. Kommt ihnen dieses okkulte Verhüllen und Verbergen nicht aus dem Beispiel von König Saul bekannt vor? Auf dem Schlachtfeld nahm Ahab ein ähnliches tödliches Ende auf dem Streitwagen, wie der erste König Israels. Ein gegnerischer Soldat hatte aufs Geratewohl einen Pfeil abgeschossen und zwischen den Tragbänder des Brustpanzers eine tödliche Wunde zugefügt. Übertragen kann die Seele sich nicht vor dem Teufel verstecken, der sie holt; oder wir können nicht den täuschen, der der raffinierteste Betrüger in der Menschheitsgeschichte ist. Allem vorausgegangen war die Unheilsverkündigung von Micha, des einzig wahrhaftigen Propheten, der erklärte, dass die positiven Prognosen seiner Kollegen durch Lügengeister bewirkt wurden (1. Könige 22).

Die schlaue Witwe Isebel zementierte ihre Macht durch die Verschwägerung ihrer Kinder mit anderen Königshäusern. Genauso fest schienen die aus ihrer Religion stammenden Götzendenkmälern in Form eines Ascherabildes und Altars im Baalstempel oder auf den vielen Höhen zu stehen. Böse Propheten, die darin einen Verstoß gegen das Mosaische Gesetz sahen, hatte sie nahezu ausgerottet (100 Männer konnten sich in Höhlen verbergen). Zu Hof speisten lediglich tolerante Geistliche die nur Gutes über das Königtum weissagten. Elia, dem auf Konfrontationskurs liegenden Mann Gottes, konnte sie mit einer Todesdrohung in die Flucht schlagen, deren Fluch auf ihren Kopf zurück kommen sollte. Isebel entwickelte sich zur habsüchtigen Mörderin, die des Königs Siegel benutzte, um den gerechten Nabot steinigen zu lassen, damit ihr bekümmerter Mann an dessen Weinberg kommt. Doch nun forderte der Rächer Jehu das Blut ihres dahin geschiedenen Sohnes und Nachfolgekönigs Joram aus eben diesem Grund zurück. Als ihr diese bittere Nachricht zu Ohren kommt schminkt sie ihre Augen ein letztes Mal und schmückt ihr Haupt. Würde diese verführerische Haltung helfen? Die dominante Königinmutter tritt vor Jehu ans Fenster und fordert Frieden. Doch ihre eigenen Diener können diese Fassade nicht mehr ertragen und stürzen sie hinaus. Anschließend spritzt ihr Blut, weil sie von Pferden zertreten und zum Hundefraß wird. Was für ein grausames Ende für die zur Hurerei und Götzentum verleitenden Königstochter, von der lediglich Schädel, Hand- und Fußknochen übrig blieben. Trotzdem gerät Isebel nicht in Vergessenheit. Ihr Name lebt in Offenbarung 2 Vers 20 in Form einer falschen Prophetin, die die Gemeinde in Thyatira nicht gewähren lassen soll, wieder auf. Bibelausleger sehen in Isebel einen weiterhin aktiven, verborgenen Geist, der Kontrolle, Manipulation und Herrschsucht ausübt.

Sollte es so etwas hinterhältiges Dämonisches heute noch in Politik, Wirtschaft oder religiösen Kreisen geben?

Wie eingangs erwähnt kann das Wort occultus mit verdeckt, verborgen und geheim übersetzt werden. Zudem scheint das Wissen über diese Dinge eine Überlegenheit gegenüber den Arglosen einzubringen, die in Geld und Macht umgemünzt werden kann. Ein Jahrtausende langer Kampf tobt auf der Erde unter den jeweiligen Führern um die Herrschaft über Länder und Völker. In unseren westlichen, demokratisch ausgeprägten Staatsformen wird suggeriert, dass das Volk bestimmen kann, wer über sie regiert. Ein schauriges Bild dazu gibt der weltweit meistbeachtete Wahlkampf um den scheinbar mächtigsten Präsidentenposten in den USA ab. Im Jahr 2004 bekannte sowohl der Republikaner George W. Bush als auch der Demokrat John Kerry in öffentlichen Interviews, dass sie der Skull and Bones Secret Society (Schädel und Knochen Geheimgesellschaft) in Yale angehören. Nachfragen was daran geheim ist blieben mit dem Hinweis, dann wäre es ja nicht mehr geheim, unbeantwortet. Einbrüche in das Yaler „Gruftgebäude“ haben abschreckende Bilder und Berichte von Särgen, Skelletten und anderen gruseligen Einrichtungsgegenständen aus dem Inneren hervor gebracht. Unzweifelhaft steht fest, dass die jährlich mit einem Totenkopf abgebildeten 15 Absolventen unabhängig von ihren Schulnoten, in Spitzenämtern landeten. Interessant wäre zu erfahren wer die einflussreichen Verbindungsmänner sind, die eine Taschenuhr und 15.000,- Dollar als Startkapital verschenken.(Welt der Wunder Bericht zu Skull and Bones: www.youtube.com/watch?v=5cYrTnR3KUQ

Fündig werden könnte man wahrscheinlich auf einem von Sicherheitskräften stark abgeschirmten weiteren Geheimtreffen, das regelmäßig im Sommer in den Wäldern von Bohemian Grove in Kalifornien statt findet. Seit 1889 treffen sich dort ausschließlich männliche Mitglieder im Bohemian Club, die aus der Elite von Politik und Wirtschaft rekrutiert werden. Neben den US-Präsidenten und z.B. Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt fanden sich dort auch illustre Banker, wie das ehemalige Orakel der US-Notenbank (die privaten Händen gehört) Alex Greenspan ein. Seltsam mutet an, dass bei den top secret Gesprächen keine Frauen zugelassen sind, denn die sanitären Bedingungen wären für diese gemäß einer Klageabweisung zu notdürftig. Also laut Alex Jones von www.infowars.com/bg1.htmlund anderen Kritikern mehr ein homosexuell geprägtes, elitäres (25.000,- US-Dollar Aufnahmegebühr) Pfadfindertreffen mit einer übergroßen Steineule (die für Weisheit steht) im Mittelpunkt, vor der Menschenpuppen in einer Zeremonie verbrannt werden, um die eigenen Sorgen abzulegen und sich kulturell zu entspannen.

Sollte an den Gerüchten der „Verschwörungstheoretiker“ um eine von den Illuminaten angestrebte neue Weltordnung wirklich etwas dran sein? Als Banker und Symboldeuter stimmt es mich schon nachdenklich warum ausgerechnet die 1-Dollar-Note seit 1932 ihr Erscheinungsbild nicht verändert hat. (Siehe auch http://de.verschwoerungstheorien.wikia.com/wiki/Pyramide_auf_dem_Dollarschein )

Aber was geht es denn das gemeine Volk an was Staatsmänner und Wirtschaftsbosse an irgendeinem gottverlassenen See in Kalifornien oder sonst wo in ihrem Swimmingpool in Sizilien insgeheim treiben? Der aktuell nicht mit Gerichten, sondern mit linken Medien, die auch scharfe Bilder liefern, kämpfende und sich als Jesus Christus der Politik bezeichnende Silvio Berlusconi, dessen politisches Engagement sein Gehirn so stark vergrößert hat, dass keine Haare mehr auf dem Kopf blieben, erinnert mich an einen anderen schlauen Befehlshaber, dem die Ehefrauen zum Verhängnis wurden. Der König des Friedens Salomo war so klug, die Tochter des Pharaos und mit ihr 700 andere Fürstinnen in den Harem zu nehmen und folgte somit unbewusst dem bösen Ratschlag Bileams. Sein weises Herz den ausländischen Frauen und ihren Göttern opfernd, baute er Häuser und Gedenkstätten für deren fremde Götzen. Was ist denn an dem fleisches-lüsternen Salomo neben seinem in der Magie gebrauchten Hexagramm und Schild okkult? Vielleicht, die von Menschenhänden gebildete Geisterverehrung in seinen Zeremonien. In den Geheimbünden der Freimaurerlogen wird König Salomo allseits verehrt und in ihre symbolischen Rituale mit einbezogen. Das alle masonische Vorstellungen zusammenbindende Bild vom „Tempel Salomonis“, den es durch die Bearbeitung des eigenen rauhen Steins wieder zu errichten gilt, bringt das gemeinsame Menschenwerk der Freimaurer zum Ausdruck. Dass dabei Todeseide zur absoluten Verschwiegenheit geleistet werden müssen, scheint mir weniger logisch bei einer rituellen, intimen, selbst erfahrbaren Besserungssitzung zu sein (gemäß österreichischem Nationalratsabgeordneten Ewald Stadler wären die verheimlichten Handlungen auch viel zu peinlich für die Außenwelt). (http://www.youtube.com/watch?v=UNplHHISCL8&feature=PlayList&p=606D3977C868C666&index=5)

Das Freimaurertum sieht sich nicht als Religion, obwohl sie sich in einem Tempel mit drei Kerzenständern treffen, ein heiliges Buch auf dem Tisch liegen haben und ein Meister vom Stuhl, wie ein Priester die Sitzungen anleitet und immer den selben Abschlussvers vor rezitiert. Man kann die Dinge sehen wie man will. Der Papst betet ja auch nicht Maria an, sondern er verehrt sie nur, wenn er sich in Lourdes, wo die Verstorbene erschienen sein soll, vor einer ihrer Statuen niederkniet und Fürbitten spricht, lautete die verwandtschaftliche katholische Verteidigung an mich. Andererseits glauben die meisten Heavy Metal Fans nicht an die Existenz der Hölle, auch wenn in vielen Liedtexten darüber gespottet wird und sie in Konzerten gerne die vorhersagenden Refrains, dass sie sich auf dem besten Weg dorthin befinden, mit den sich als blutrünstige Monster darstellenden Idolen mitsingen. So scheint der unverschämteste Vorwurf an die Licht suchenden, in den unteren Graden hinters Licht geführte Freimaurerbrüder zu sein, dass falls sie es schaffen an die Spitze des allsehenden Pyramidenauges empor zu kommen, bewusst Satan (J.B.O. – Jahbulon, eine Vermischung aus Jah, Baal und Osiris) anbeten und den Gott der Bibel zum Feind haben. Dass sie sich in ihrer Literatur als Nachkommen Kains betrachten und am Ende ihrer 33-gradigen Rollenspiele erfahren, dass die Loge eine geheime Tempelkammer darstellt, wo die Priester heimlich den Baalin dienen (vergleiche dazu Hesekiel Kapitel 8), ist wohl ebenso belanglos. Was wohl ihr geköpfter Schutzpatron dessen Namenstag die Angelsachsen gerne feiern dazu sagen würde? Sind sie sehend und doch blind, wenn sie, sich selbst zu „Ich bin der ich bin“- Göttern machend, denken sie bedürfen keiner Umkehr? Bilder und Skulpturen von Schlangen, doppelköpfigen Vögeln, Sphinxen, Pentagrammen, der Himmelsgestirne und andere ägyptische und babylonische Götzendarstellungen in der Loge haben nicht zu bedeuten, dass man diesen altertümlichen Religionen nacheifert. Der weltgrößte Obelisk der in Washington steht, beweist doch genauso wenig, dass Pharao Obama im Sonnenraum/Solarium des Weissen Hauses die Sonne anbetet, wie der Mittelpunkt und Schlüssel zum Petersplatz bezeugen kann, dass Papst Sixtus V. an Weihnachten die heidnische Wintersonnwende feierte. Sein langer Schatten Benedikt XVI. verkündigte am Sonntag, 22. Dezember 2008: „Christus ist die Sonne der Gnade, die mit ihrem Licht das wartende Universum verwandelt und entzündet.“

Ich will mich weiter der Religion zuwenden und zusammenfassen, dass die okkulte Täuschung in der Politik und Wirtschaft die ist, wenn bewusst falsche Tatsachen vorgespiegelt werden, um den unwissenden Pöbel so zu täuschen, dass man an die Macht kommt und bleibt.

Um Geld und Macht geht es auch bei vielen okkulten Sekten, deren Merkmale oft sind, dass Sie einen über allem stehenden Guru an der Spitze haben, dessen allseits verehrte Führungspersönlichkeit nicht hinterfragbar ist. Sollten einzelne schwarze Schafe es wagen Kritik an Dogmen zu äußern, werden sie sofort von den elitären, aufsehenden Hirten aus der Mitte der braven, gemolkenen und gescherten Herde entfernt. Wer es schafft den Kontrollmechanismen zu entfliehen ist meist auf sich alleine gestellt, weil er keine gläubigen Freunde mehr hat. Der End-Täuschung kann der Fall in ein tiefes Loch folgen. Der Tod von 913 Menschen in Guyana war die Folge beim schlimmsten Sektenbeispiel im Peoples Temple von Jim Jones. Die erste Warnung in der Endzeitrede von Jesus Christus in Matthäus 24 ist die, dass viele in seinem Namen kommen werden und viele verführen. Einer der frevelhaftesten Anti/Wi(e)derchristen ist der Pastor der „Wachsenden Gnade“- Gemeinde in Miami Jose Luis de Jesus Miranda, dessen Mitglieder wie er selbst eine 666 in ihre Haut ritzen lassen. (CNN-Bericht auf www.youtube.com/watch?v=sYkD7LNk6xk )

Seine Botschaft lautet ähnlich wie die neue atheistische Buswerbung in der es keinen Gott gibt, dass wir das Leben genießen sollen. Bei dem finanziell reich gesegneten, selbst ernannten Gott Miranda sieht das so aus, dass wir alle Dinge tun können, die uns zufrieden stellen und Spaß machen. Das klingt für mich wie das Gesetz des Thelema, des sich als 666-Tier bezeichnenden Obersatanisten Aleister Crowley. „Tu was du willst, soll sein das ganze Gesetz“ ist der scheinbar harmlose Satanismus, ohne die bösen Zeugnisse über schwarze Messen mit Tier- oder Menschenopfern.

In den Gottes Gebote haltenden christlichen Kreisen ist es verpönt, sich mit verborgenen satanischen Mächten, die sich möglicherweise unerkannt in die Kirche einschleichen, zu beschäftigen. Vielerorts hat sich eine gesetzliche Leere des positiven Denkens und der Unantastbarkeit des „Gesalbten Leiters“ durchgesetzt. So waren meine bisherigen Anstrengungen, mit wichtigen Führungspersonen ins Gespräch, über okkulte Mächte in den von mir besuchten Gemeinden zu kommen, von wenig Erfolg gekrönt. Dies ist auch ein Grund dieser Webseite. Aktuell veranlassen gewisse Fehlentwicklungen Peter Wenz von der BGG Stuttgart vor dem Völkerapostel Helmut Bauer von Wort und Geist in Rhörnbach zu warnen. (http://www.youtube.com/watch?v=L8K8dhOi7Xg&feature=related)

Vor wenigen Jahren hat Bauer auf der Leiterkonferenz der Biblischen Glaubensgemeinde im Gospel Forum in Stuttgart-Feuerbach gepredigt und danach einige Gemeindemitglieder mit seiner Wort des Glaubens Lehre abgeworben.

Der von Peter Wenz, einem der bekanntesten charismatischen Pastoren in Deutschland, bei seinen Wundergottesdiensten in der Hans-Martin-Schleyer-Halle nicht unterstützte Benny Hinn warnt vor Todd Bentley und einer deceptive – irreführenden Erweckung in Lakeland. Und der zur Anschaffung von größeren Lebensmittelvorräten aufrufende New Yorker Pastor David Wilkerson warnt vor Benny Hinn, der unter der Salbung Leute verflucht, die gegen seinen Dienst angehen und genauso wie Todd Bentley behauptete, dass Jesus physisch in einen seiner Gottesdienste kommt. (http://www.youtube.com/watch?v=3Mn5VhQNGmo)

Diese gegenseitigen Warnungen können schon verwirrend sein, für jemanden wie mich, der jahrelang diese wertgeschätzten Generäle Gottes auf God.TV verfolgt hat. Ein bestimmtes Buch vom angeblich zweifach in den Himmel entrückten Roberts Liardon rät, dass man von den Fehlern anderer Geistesgrößen lernen soll. Jedoch suchten seine weiblichen Verehrerinnen enttäuscht das Weite, als Liardon eine homosexuelle Beziehung mit dem Jugendpastor anfing. Nüchternheit und Zweifeln ist am Ende vielleicht gar nicht so dumm. Im Nachhinein verlor ich, wie Bestseller Rick Joyner, das Vertrauen in den trinkfesten, Männer liebenden, Malteser Ritterschlag verleugnenden, Paul Cain. Als einer der größten pfingstlerischen Propheten durfte der mehrfach in den Himmel entrückte Cain vor „Nebukadnezars Wiedergeburt“ Saddam Hussein in Bagdad weissagen, wollte sich aber nach bekannt werden seiner verborgenen Sünden von seinen Freunden nicht helfen lassen. Dafür kümmert sich der mehrfach in den Himmel entrückte Rick Joyner um die Wiederherstellung des ehebrecherischen Alkoholikers Todd Bentley; ebenfalls mehrfach in den Himmel entrückt. Bentley, dem Gott vor längerer Zeit in seinen vielen Visionen seine erste Frau Shonah gezeigt hat, traf wohl bei einem seiner neuerlichen, Händchen haltenden Abflügen nicht auf den Heiligen Geist vermissenden Jesse Duplantis, sondern auf das lachende Kindermädchen Jessa. Todds Mentor Bob Jones, der ihm die Astralreisen beigebracht hat, ließ laut Zeitungsberichten schon mal Frauen nackt vor sich ausziehen, damit er besser über ihnen prophezeien kann und flog deshalb aus der Gemeinde raus. Genug des Blödsinns, denn die Leser sollen sich weiterbilden.

Einer der heute noch lebenden Väter von Himmelserscheinungen ist Oral Roberts, der bekannt für die gleichnamige Universität ist. Bei einem seiner Bettelbriefe erzählte er, wie ihm ein 900 Fuß hoher Jesus erschienen ist, der ihn bei den nächsten Saat-Glauben-Spenden-Aufrufe trotzdem nicht Heim berief, obwohl er auch das versprochene Mittel gegen Krebs nicht entdeckt hat. Dafür ging seine Appolo-Universität durch den ver-untreu-enden Sohn Richard pleite und das eigentliche Wunder war eine 62 Millionen Dollar Spende eines Bruders. Beim Anschauen der größten betenden Hände der Welt, können Eingeweihte verstehen, woher die Hilfe wirklich kam. (http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/03/Praying_Hands_at_the_main_entrance_to_the_campus_of_Oral_Roberts_University.jpg)


Naive Bibelschüler bekommen bei einem Einführungsvideo der Universität erklärt, dass die tonnenschweren Hände die Grundlage für alle Studien sind, wobei damit nicht unbedingt nur das Gebet gemeint sein muss. Wer sich genauer über geheime Händedrücke informiert, wird eine einleuchtendere Antwort darauf finden, warum der atheistische Ehrendoktor Michael Gorbatschow in der ORU in Tulsa/Oklahoma lehrte. Glaubensbruder Robert Schuller, der wohlmöglich diesen Auftritt mitorganisiert hat, vermisst nun den in den Himmel aufgefahrenen, inzwischen verstorbenen Oral Roberts in seinem Zirkel, so habe ich jedenfalls seine Worte zur Dezember-Trauerfeier in Erinnerung, denn dieser kleine Einschub stammt von Weihnachten 2009.

Was wohl der „irre“ John Todd alias Lance Collins über die Verbindungen der Illuminati zur charismatischen Musik- und Geldindustrie heute sagen würde, wenn er könnte. Schockierendes Material über satanische Symbole in der christlichen Rockmusik findet sich unter http://www.av1611.org/crock/crockex1.html.

Weitere Bilder zur Dreieckssymbolik in Pyramiden, die mehr wert sind als tausend Worte, gibt es auch unter http://www.angelfire.com/la2/prophet1/pyramid101.html zu sehen. Wer zu den Zeugen Jehovas oder Mormonen gehört, wird wenig erfreut sein heraus zu finden, wessen Geheimbund ihre Gründerväter angehörten und wie deren Grabmale aussehen. Echt gemein! So eine Täuschung können sich eigentlich nur unsichtbare geistige Mächte ausdenken.

Aber auch einer meiner früheren Lieblingsprediger, nämlich Reinhard Bonnke, hat zumindest einen dämonisch inspirierten Grafiker meine ich beim Betrachten der ersten Seite des Produktkatalogs zu deuten:

Der Link funktioniert nicht mehr. Bei Interesse kann das urheberrechtlich geschützte Bild zugemailt werden.

Hoppla, bringt die schwarz eingehüllten weiße Frau in der Hitze von Afrika etwa das Buch zum Schweben? Sollte es sich lohnen vorsichtshalber über Feuermenschen in Google nachzuforschen? Der findige Autor empfiehlt jedem Pfingstler ein anschließendes Bibelstudium über das Feuer anhand einer ausgewogeneren Konkordanz. Go tell könnte eine Anspielung auf go to hell sein! Zwei meiner Kontaktversuche mit Reinhard Bonnke bezüglich der Entfernung des Bildes blieben leider unbeantwortet, darum bringe ich es jetzt in meinem Blog.

Zum Schluss ein Wort über Billy Graham, das populärste Glaubensvorbild besonnener evangelikaler Gläubiger, dessen Ansprachen ich früher selbst regelmäßig über Mittelwelle angehört habe. Ohne Zweifel ist es bewundernswert, wie seine Aufrufe, das Vertrauen in Jesus Christus und das Wort Gottes zu setzen, hunderte Millionen Menschen bis hinter den Eisernen Vorhang erreicht haben. Nachdenklich machte mich nicht nur, warum sich ausgerechnet einzig allein für Teleevangelist Graham die Türen in kommunistische Länder öffneten, sondern auch sein Wunderzeugnis in der persönlichen Erfolgsbiografie: In den Anfangstagen der Zeltevangelisationen in Los Angeles bekam eine unbekannte alte Dame den einflussreichen Zeitungsmogul William Randolph Hearst ans Telefon und überzeugte diesen Billy Graham in seinen Blättern hochzupuschen. Hearst, ein 33° Hochgradfreimaurer, der die Hauptfigur von Citizen Kane wiederspiegelte und die Anspielungen in dem Filmmeisterwerk auf seine wilde Ehe mit einer singenden Filmschauspielerin überhaupt nicht komisch fand, gibt als Initiator von Billy Grahams Karriere ein ebenso merkwürdiges Bild ab, wie die Statuen in seinen Freibädern. Warum gab dieser Machtmensch die Schreibbefehle an seine Reporter, und das auf Geheiß einer Unbekannten, obwohl ihn Billy in seinem Leben nie getroffen haben will? Wieso bekam der Präsidentenberater Graham ein so starken Einfluss in der amerikanischen Gesellschaft? War das ein Wunder Gottes oder stehen am Ende verborgene Mächte dahinter? Schade, dass die Geheimniskrämer, die mehr wissen, keine Auskunft darüber geben, weil sie gerade dann ihren Einfluss verlieren.

Aber so wie es im Privatfernsehen einen Zauberer mit Maske gibt, der die magischen Tricks der Täuscher offen legt, kommt einmal alles Verborgene ans Licht, wie Billy Graham selbst in meinem Bekehrungsjahr 1993 bei ProChrist in Deutschland behauptet hat.