{"id":96,"date":"2009-08-03T16:46:39","date_gmt":"2009-08-03T16:46:39","guid":{"rendered":"http:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=96"},"modified":"2024-05-18T08:12:05","modified_gmt":"2024-05-18T08:12:05","slug":"1-kapitel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=96","title":{"rendered":"1. Kapitel"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio src=\"https:\/\/matthiasruf.files.wordpress.com\/2022\/02\/offenbarung-1.mp3\" controls=\"controls\"><\/audio>\r\n<figcaption>Offenbarung 1<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n<p><i>Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen was bald geschehen muss; und indem er seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. Gl\u00fcckselig ist, der die Worte der Weissagung liest und die sie h\u00f6ren und bewahren, was darin geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe.<\/i><\/p>\r\n<p><i>Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Herr \u00fcber die K\u00f6nige auf Erden! Dem, der uns liebt und uns erl\u00f6st hat von unsern S\u00fcnden mit seinem Blut und uns zu K\u00f6nigen und Priestern gemacht hat vor Gott, seinem Vater, ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und alle, die ihn durchbohrt haben, und es werden wehklagen um seinetwillen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allm\u00e4chtige. <\/i><\/p>\r\n<p><i>Ich, Johannes, euer Bruder und Mitteilhaber an der Bedr\u00e4ngnis und am K\u00f6nigtum und am Ausharren in Jesus, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses Jesu.<\/i><\/p>\r\n<p><i>Ich war an des Herrn Tag im Geist, und ich h\u00f6rte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune, die sprach: Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden: Nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea. Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir redete. Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter, und inmitten der Leuchter einen, gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den F\u00fc\u00dfen reichenden Gewand, und an der Brust umg\u00fcrtet mit einem goldenen G\u00fcrtel, sein Haupt aber und die Haare waren wei\u00df, wie wei\u00dfe Wolle, wie der Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und seine F\u00fc\u00dfe gleich gl\u00e4nzendem Erz, das im Ofen gl\u00fcht, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser, und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor, und sein Angesicht leuchtete, wie die Sonne scheint in ihrer Kraft. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen F\u00fc\u00dfen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach zu mir: F\u00fcrchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen. Und ich habe die Schl\u00fcssel des Todes und des Totenreichs. Schreibe nun, was du gesehen hast und was ist und was nach diesem geschehen wird! Das Geheimnis der sieben Sterne, die du auf meiner Rechten gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden selbst.<\/i><\/p>\r\n<p>Die Offenbarung bzw. Enth\u00fcllung ist von Jesus Christus und zeugt \u00fcber Jesus Christus. Das Wesen und der Charakter von Jeshua Ha Maschiach zeichnet sich in jedem der 66 B\u00fccher der Bibel wieder (siehe engl. Artikel auf <a href=\"http:\/\/www.jesusplusnothing.com\/jesus66books.htm\">http:\/\/www.jesusplusnothing.com\/jesus66books.htm<\/a>). In der finalen Prophetie komprimieren sich \u00fcbereinstimmend viele typische Bezeichnungen und symbolische Bilder des von Gott gesalbten Retters der Welt. Der Zweifler bedenke, wodurch sich Schriften von \u00fcber 40 Autoren, geschrieben in einem Zeitraum von mehr als 1500 Jahren, zu solch einem harmonischen Meisterwerk, wie dem Wort Gottes zusammenf\u00fcgen lassen. Wer ernsthaft nachforscht kann nur zum Schluss kommen, dass dies durch die Inspiration und Hilfe des Heiligen Geistes erm\u00f6glicht wurde.<\/p>\r\n<p><br \/>Die Worte der Weissagung sind an die der Wahrheit folgenden J\u00fcnger Jesu gerichtet, die dadurch erbaut und getr\u00f6stet wurden, aber auch Ermahnung erfuhren. Mein Problem beim Lesen und Studieren der Apokalypse war, dass ich keine guten Gef\u00fchle bei den Gerichtsbotschaften und Zornesausgie\u00dfungen bekam und mich als charismatischer Christ gedanklich besser in die Arme meines liebenden Vaters im Himmel begab. Doch die segnende Verhei\u00dfung liegt ganz eindeutig auf denen, die die Worte lesen, h\u00f6ren und bewahren.<\/p>\r\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Schwierigkeit l\u00f6st jedoch unser Zeitverst\u00e4ndnis aus. Wenn die Zeit nahe ist galt die Jahrhunderte alte Botschaft vielleicht nur f\u00fcr die von den R\u00f6mern verfolgten ersten Christen, wie in den sieben Gemeinden in Kleinasien, und nicht f\u00fcr uns heute. Oder die Tr\u00fcbsalszeit und der Antichrist erscheinen erst in der fernen Zukunft, denn die meisten positiv denkenden Wohlstandschristen der westlichen Welt hoffen, dass sie vor der schlimmsten Drangsal entr\u00fcckt werden.<\/p>\r\n<p>Friede von dem, der da war und ist und kommt, erinnert mich an Hebr\u00e4er 13 Vers 8: Jesus Christus ist der selbe gestern heute und in Ewigkeit, sowie an 2. Mose 3 Vers 14: Da sprach Gott zu Mose: \u201eIch bin, der ich bin.\u201c<\/p>\r\n<p>Jesus, der da war und ist und konstant am Kommen ist, \u00e4ndert sich genauso wenig wie der Vater des Lichts (Jakobus 1, 17) und die sieben Geister, die vor dem Thron sind (Jesaja 11, 2).<\/p>\r\n<p><br \/>Und was hat sich in der Welt ver\u00e4ndert nach dem Kreuzestod und der Auferstehung meines Herrn? Sind die M\u00e4chtigen und K\u00f6nige auf Erden bereit, seine Herrschaft anzuerkennen? Immerhin richten viele V\u00f6lker ihre Zeitrechnung nach seiner Menschwerdung und feiern allj\u00e4hrlich seine Geburt. Bibelkommentatoren sehen es als erwiesen an, dass sich der r\u00f6mische M\u00f6nch Dionysius Exiguus beim Geburtsdatum verrechnet hat und Weihnachten wurde von dem abergl\u00e4ubischen, durchtriebenen Kaiser Konstantin gestiftet, der nach der Wintersonnenwende am 25. Dezember das Fest des unbesiegten Sonnengottes \u201eSol Invictus\u201c und die Geburt des Licht-Gottes Mithras feierte. Die r\u00f6misch-katholische Kirche f\u00fchrte den Karfreitag als Todesdatum des Gekreuzigten ein. Vertraut man mehr dem Bericht des Johannesevangeliums, in dem der Auferstandene Maria Magdalena am Sonntag fr\u00fch, dem ersten Tag der Woche, vor dem leeren Grab erschienen ist, dann bemerkt der theologisch unvoreingenommene Bibelsch\u00fcler den n\u00e4chsten historischen Trugschluss. Denn Jesus verglich sich mit Jona und prophezeite, dass er drei Tage und N\u00e4chte im Bauch der Erde sein wird (Matth\u00e4us 12, 40). Bei so vielen Rechen- und Denkfehlern in unserer Zeitrechnung, nimmt es nicht Wunder, wenn um seinetwillen alle Geschlechter der Erde wehklagen und die ihn durchbohrt haben erschaudern werden. Ein f\u00fcrchterlicher Irrtum im nicht Zurechnen seiner Allmacht ist, dass vor Jesus einmal alle auf die Knie fallen werden: Alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich (Philipper 2, 10). Die wahren K\u00f6nige und Priester haben ihre S\u00fcnden bekannt und glauben an die Kraft des Blutes des Lamm Gottes, dessen Name in der Folge 28 mal verherrlicht wird. Gl\u00fcckselig, wer auf den Stein f\u00e4llt und innerlich zerbricht, aber wehe denen die vom Fels der Zeiten zermalmt werden (Lukas 20, 8 &#8211; 1.Petrus 2, 7 u. 8 \u2013 Daniel 2, 35).<\/p>\r\n<p><br \/>Einen echten K\u00f6nig und Priester sehe ich in Johannes, der ins Straflager nach Patmos verschleppt wurde. Es ist gut m\u00f6glich, dass er um die neunzig Jahre alt war und zusammen mit gemeingef\u00e4hrlichen Verbrechern Steine klopfen musste. Der Tag des Herrn, an dem Johannes die gr\u00f6\u00dfte je \u00fcberlieferte Himmelsschau empfing, bedeutet im biblischen Kontext nicht nur den Sabbat als Ruhetag, sondern bezeichnet im Alten Testament eine von den Propheten angek\u00fcndigte Zeit des Eintreffens damit verbundener, vorhergesagten Ereignisse g\u00f6ttlichen Gerichtes, das sowohl Vernichtung und Verw\u00fcstung, als auch Gerechtigkeit f\u00fcr den Gottesf\u00fcrchtigen mit sich bringt (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tag_des_Herrn\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tag_des_Herrn<\/a>).<\/p>\r\n<p><br \/>So k\u00f6nnte es sein, dass der unschuldig verurteilte Johannes, eine Sicht von Gottes Gericht bekam, die sich fortw\u00e4hrend \u00fcber alle Zeiten erf\u00fcllt. Aber welcher Prediger traut sich heute zu sagen, dass Erdbeben, Hungersn\u00f6te, Seuchen oder Kriege eine Folge des Zornes des allm\u00e4chtigen Sch\u00f6pfers sind. In religi\u00f6sen Kreisen weit verbreitet ist das Bild eines gn\u00e4digen Gottes der Liebe, der alles toleriert und verzeiht. Johannes, dessen Name Gott ist gn\u00e4dig bedeutet, schrieb, dass Gott treu und gerecht ist und uns unsere S\u00fcnden vergibt, wenn wir sie ihm bekennen (1. Johannes 1, 9). Der Lieblingsj\u00fcnger von Jesus, der seine Glaubenskinder auffordert, sich vor den Abg\u00f6ttern zu h\u00fcten, bekam eine furchterregende Vision von Jesus, die ihn wie Tod auf sein Angesicht fallen lie\u00df. Dies geschah zum ersten Mal auf dem Berg der Verkl\u00e4rung, gemeinsam mit Petrus und Jakobus. Jesu Angesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden wei\u00df wie das Licht (Matth\u00e4us 17, 2). Eine parallele Steigerung war die gewaltige Stimme, wie von einer Posaune, die Johannes umdrehen l\u00e4sst und einen ehrfurchteinfl\u00f6\u00dfenden Blick auf den Menschensohn inmitten der sieben goldenen Leuchter gew\u00e4hrte. Die folgende Erscheinung sollte jeder Christ sich einpr\u00e4gen, denn Jesus ist nicht so schwach, wie viele es sich einbilden. Das lange Gewand und der goldene G\u00fcrtel symbolisiert den Hohepriester. Das Haupt und die Haare, die wei\u00df wie Wolle und Schnee sind, einen, der alt ist an Tagen (Daniel 7, 9). Seine Augen wie Feuerflammen, sind alles durchdringend und sehen jede verborgene S\u00fcnde (vergleiche das W\u00e4rmen am Feuer in Lukas 22, 61: Der Herr wandte sich um und blickte Petrus an). Seine F\u00fc\u00dfe wie gl\u00e4nzendes Erz, stehen f\u00fcr sein Leiden, als er den Kopf der Schlange zertreten hat und das kommende Gericht (5. Mose 28, 23). Die unb\u00e4ndige Kraft seiner majest\u00e4tischen Stimme wird wie in Hesekiel 43, 2 mit rauschendem Wasser in Verbindung gebracht. Die rechte Hand zeigt die Vollmacht mit der die sieben Engel (Sterne) ausgesandt sind. Und das scharfe zweischneidige Schwert in seinem Mund findet sich als Wort Gottes in Hebr\u00e4er 4, 12 wieder. Das Angesicht, das leuchtet wie die Sonne zeigt mir, dass ich mit meinem s\u00fcndigen Fleisch nicht vor ihn treten kann, ohne zu zerschmelzen (2. Mose 33, 20).<\/p>\r\n<p>\u201eF\u00fcrchte Dich nicht!\u201c ist der Zuspruch Gottes an seine Kinder sage und schreibe 365 mal in seinem Wort, sozusagen f\u00fcr jeden Tag des Jahres. Johannes ben\u00f6tigte diesen Zuspruch ebenso wie Daniel und Hesekiel, die \u00fcbereinstimmende Gottesvisionen bekommen haben. Es ist viel kl\u00fcger, \u00fcber diese vergleichbaren Erscheinungen nachzusinnen, anstelle neuzeitliche B\u00fccher von angeblichen Engels- und Himmelsberichten zu verschlingen.<\/p>\r\n<p><br \/>Jesus allein hat die Schl\u00fcssel des Todes und des Totenreiches und es nimmt mich Wunder, wie vielen Leuten er in letzter Zeit erschienen sein soll, die lebendig in den Himmel entr\u00fcckt wurden, ohne eine Nahtodeserfahrung gehabt zu haben. Der Erste und Letzte und Lebendige, der tot war, auferstanden ist und verhei\u00dft: \u201eWeil ich lebe sollt auch ihr leben\u201c. Ich bin der \u00dcberzeugung, dass der da war und ist und kommt, allen Toten begegnet, die gestorben sind, aber wir wiederum ein Problem mit unserer Zeitrechnung haben. Wenn beim Ererben des ewigen Lebens Erste Letzte und Letzte Erste sein werden, spielt es keine Rolle wann wir gestorben sind. In der Ewigkeit gibt es kein Sonnensystem mit der Tag und Nacht, Monats- und Jahreszeitrechnung, der wir jetzt unterstellt sind. Und vor allem gibt es keine Erdanziehung, die beim Schreiben meinen Hintern h\u00f6llisch in den Stuhl dr\u00fcckt. Welchen Unterschied macht es im Geist, ob ein Mensch heute oder vor 1000 Jahren vor dem Richterstuhl des Ewigen erscheint?<\/p>\r\n<p>Wer Jesus erleben will sollte sich auf den Weg in eine seiner Gemeinden begeben, denn in deren Licht wandelt er, wovon die n\u00e4chsten beiden Kapitel zeugen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gab, um seinen Knechten zu zeigen was bald geschehen muss; und indem er seinen Engel sandte, hat er sie seinem Knecht Johannes kundgetan, der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat, alles, was er sah. 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