{"id":58,"date":"2012-04-19T19:40:28","date_gmt":"2012-04-19T19:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=58"},"modified":"2017-11-18T20:50:41","modified_gmt":"2017-11-18T20:50:41","slug":"okkultismus-in-den-schulen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=58","title":{"rendered":"Okkultismus in den Schulen"},"content":{"rendered":"<p>Zu Beginn m\u00f6chte ich meine Wertsch\u00e4tzung an die netten Lehrer meiner Kinder ausdr\u00fccken, indem ich mich f\u00fcr ihre aufopferungsvolle Arbeit bedanke. Mir ist bewusst, dass es in der heutigen Zeit schwieriger geworden ist, einen geordneten Unterricht abzuhalten. Auf alle F\u00e4lle sind Gehorsam und Respekt vor Autorit\u00e4tspersonen Werte, die tendenziell eher abgenommen haben.<\/p>\n<p>Meine folgenden Erfahrungen aus dem letzten halben Jahr sollen nicht dazu dienen irgendeine im Schuldienst befindliche Person anzugreifen, sondern verborgene Lehrinhalte verdeutlichen, die den Sch\u00fclern schaden. Was gibt es also \u00fcber den Okkultismus in unseren Schulen zu berichten?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst einmal zur Wiederholung die lateinische Definition von Okkultismus:<\/p>\n<p><em>occultus<\/em>\u00a0= verborgen, geheim, verdeckt<\/p>\n<p>Im weitesten Sinne w\u00e4re es okkult, wenn die Sch\u00fcler in der 5. Klasse eigens verfasste pornografische Schriften austauschen, die den Eltern die Schamesr\u00f6te ins Gesicht treiben, wenn sie zuf\u00e4llig darauf sto\u00dfen. Dieses peinliche Problem l\u00e4sst sich, wie am Elternabend geschehen, durch das Bekanntmachen der untersagten versauten Zettel abstellen.<\/p>\n<p>Schwieriger wird es, wenn okkulte Literatur auf dem Lehrplan steht, oder als Klassiker auf dem Landesbildungsserver Baden-W\u00fcrttemberg empfohlen wird. Wer w\u00fcrde erwarten, dass ein mit Kinderbuchpreisen \u00fcberh\u00e4ufter ehemaliger Schulrektor, der in zig Sprachen \u00fcbersetzt wurde, aus einem okkulten Hintergrund kommt?<\/p>\n<p>In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS vom 29.09.08 sagte Otfried Preu\u00dfler auf die Frage, ob in seiner Familie Magie immer eine gro\u00dfe Rolle gespielt hat: \u201eJa, eine meiner Gro\u00dfm\u00fctter hatte das sogenannte Zweite Gesicht, und unter meinen Vorfahren in B\u00f6hmen hat es zwei Zauberer gegeben. Ich bin ja fest davon \u00fcberzeugt, dass es eine schwarze Magie gibt, mit der man Menschen schadet, und auf der anderen Seite die wei\u00dfe Magie. Das ist ein uralter Begriff, der schon in der Kabbala auftaucht. Auch f\u00fcr die wei\u00dfe Magie muss man ein B\u00fcndnis mit dem Teufel eingehen, anders geht es nun mal nicht. Aber man bewirkt Gutes, das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und ich glaube (lacht verschmitzt), ein bisschen Wei\u00dfmagier bin ich schon. Das sage ich \u00fcbrigens ohne Koketterie.\u201c<\/p>\n<p>Christliche Eltern, die sich dagegen verwahrt haben, dass ihre Kinder \u201edie kleine Hexe\u201c als Unterrichtsbuch \u00fcber Zauberei durchnehmen, wurden vor Jahren von den Medien l\u00e4cherlich gemacht und von P\u00e4dagogen oft als Fundamentalisten verspottet. Heute ist es in einem Kampf durch Gerichtsinstanzen m\u00f6glich, seine Schutzbefohlenen von der d\u00fcsteren visuellen Auff\u00fchrung von Krabat zu sch\u00fctzen, und ich selbst bin bei der vorab Sch\u00fclerauswahl des M\u00fchlen-Zaubermeister-Lehrling-Lesestoffs nach einem Protestbrief auf einen verst\u00e4ndnisvollen Deutschlehrer gesto\u00dfen. Freilich, kurze Zeit sp\u00e4ter sahen die F\u00fcnftkl\u00e4ssler den ab 12 Jahren freigegebenen Walt Disney Streifen \u201eWitch Mountain \u2013 Die Jagd zum magischen Berg\u201c in einem \u201ewei\u00dfe Magie besiegt das B\u00f6se\u201c- Ersatzprogramm an.<\/p>\n<p>Das in den Schulen viel zitierte und oftmalig behandelte Werk aus der deutschen Literatur ist \u201eFaust\u201c von Johann Wolfgang von Goethe, wovon Deutsch Abiturienten ihr Leid klagen k\u00f6nnen. Der Trag\u00f6die erster Teil beschreibt Dr. Heinrich Faust, einen angesehenen Forscher und Lehrer, der Mephisto die eigene Seele verkauft, was sich als t\u00f6dlich erweist. Als Weimarer Logenlehrling entbl\u00f6\u00dft sich der 1782 geadelte Geselle im meisterlichen Symbolum-Gedicht, das den humanistischen Weg des Freimaurers durch die initiierten Grade zur erhofften br\u00fcderlichen Ewigkeit umschreibt. Zu den popul\u00e4rsten Schriften Goethes geh\u00f6rt der Zauberlehrling mit den ber\u00fchmten gefl\u00fcgelten Worten: \u201eHerr und Meister, h\u00f6r mich<strong>\u00a0<\/strong>rufen! &#8211; Ach, da kommt der Meister! Herr,\u00a0die<strong>\u00a0<\/strong>Not ist gro\u00df!\u00a0Die ich rief,\u00a0die Geister,<strong>\u00a0<\/strong>werd\u00a0ich<strong>\u00a0<\/strong>nun nicht los.\u201c\u00a0Ob der alte Meister wirklich die Macht zur Rettung hat, bezweifle ich, dennoch lassen sich Lehren aus all dem ziehen.<\/p>\n<p>Wer Erfolg und Macht in der Neuzeit sucht, besch\u00e4ftigt sich jahrzehntelang intensiv mit mannigfaltigen okkulten Systemen der Welt (Kabbala, Alchimisten, Rosenkreuzer), und setzt die erlernten Prozesse und Bilder mit Hilfe eines Geistwesen (sprich D\u00e4mon) in seinen B\u00fcchern um. Zu seinen Lebzeiten freute sich der literarische Wegbereiter des New Age Gedankenguts, Michael Ende, \u00fcber die von ihm ausgel\u00f6ste kommende Erweiterung des Bewusstseins. Ohne Zweifel gelang ihm mit \u201eMomo\u201c die Zeit der Kinder zu stehlen, w\u00e4hrend er anthroposophische Erleuchtungen seines Vorbilds Rudolf Steiner \u00fcber die Geisterwelt vernebelt verbreitete.<\/p>\n<p>Man h\u00f6re und staune zudem \u00fcber die \u201eUnendliche Geschichte\u201c auf der Reise ins Jenseits, sich wie ein Held, f\u00fcr das Gute und gegen das B\u00f6se entscheiden zu k\u00f6nnen. Seit \u201eAlice im Wunderland\u201c sind selbst heilende Phantasiereisen in einer weltweit ausgebrochenen Esoterikwelle (<em>es\u014dterik\u00f3s<\/em>: \u201edas Innere\u201c)\u00a0keine Grenzen mehr gesetzt. Das Problem bei dem Ganzen ist, man sieht oder h\u00f6rt etwas, ohne die verborgenen Hintergr\u00fcnde zu verstehen, die das Ziel haben unser Unterbewusstsein zu manipulieren. Klingt wie harmlose Werbung &#8211; es ist jedoch b\u00f6sartige Zauberei.<\/p>\n<p>Unedle ungl\u00e4ubige Muggel sollten nie hinter das eigentliche Geheimnis von Harry Potter, dem Sohn eines Zauberers und einer Hexe, kommen: Die Vervollkommnung des Menschen durch die Transformation seiner Psyche zu einem ewigen Geistwesen, so als ob auf die Materie \u00fcbertragen Blei zu Gold w\u00fcrde. Die sieben B\u00e4nde des Weltbestsellers sind exakt nach dem Schema eines 1616 ver\u00f6ffentlichten Rosenkreuzerbuchs \u00fcber die Alchemie aufgebaut, was Suchenden auf folgender transformierenden Transmutations-Marketingseite ganz offiziell verklickert wird:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.harrypotterforseekers.com\/de\/alchemy\/alchemie.php?PHPSESSID=5786f46a91ae909ca0387a45f1c69b9c\">http:\/\/www.harrypotterforseekers.com\/de\/alchemy\/alchemie.php?PHPSESSID=5786f46a91ae909ca0387a45f1c69b9c<\/a><\/p>\n<p>Eine weitere spirituelle Grundlage f\u00fcr unsere Kinder wird meiner Vermutung nach mit der unver\u00f6ffentlichten \u201eMother Alchemist \u2013 Mutter Alchemie\u201c von Joanne K. Rowling gelegt werden, was sich mit folgendem \u00e4lteren Interview der Erfolgsautorin deckt:<\/p>\n<p>\u201eIch wollte nie eine Hexe sein, sondern ein Alchimist. Das ist eine andere Sache.\u201c<\/p>\n<p>Die Aussage, keine Hexe sein zu wollen, bedeutet noch lange nicht, dass sie keine ist. Ihre verzaubernden B\u00fccher, die eine Harry-Potter-Manie ausgel\u00f6st haben, bringen junge Menschen durchaus auf den Gedanken einem Hexenzirkel beizutreten, was aufgrund der gro\u00dfen Verschwiegenheit in diesen Kreisen nur erschwert erm\u00f6glicht wird. In den sogenannten \u201eCoven\u201c sollen sich laut Blutschw\u00fcre brechenden, verr\u00e4terischen Aussteigern sogar christliche Fantasie-Romane wie der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien und die Chroniken von Narnia von C. S. Lewis gro\u00dfer Beliebtheit erfreuen. Die dazu passende Bucheinband-Empfehlung von J. K. Rowling lautet: \u201eWenn ich mich jetzt mit einem der Narnia-B\u00fccher allein in einem Raum bef\u00e4nde, w\u00fcrde ich es blitzschnell an mich rei\u00dfen und wieder lesen.\u201c<\/p>\n<p>Wahrlich ein verhexter Witz, denn die Geisterbeschw\u00f6rer glauben nie allein im Raum zu sein und gebrauchen den Blitz als luziferisches Erkennungszeichen z.B. auf dem Kopf. Wer zwanghaft etwas tun muss, ohne es zu wollen, ist meinem biblischen Weltbild nach, von auf die Erde geworfenen, abgefallenen Engeln besessen.<\/p>\n<p>Das in Harry Potter gebrauchte Vokabular Azkaban, Circe, Draco, Erised, Hermes und Slytherin verwendet zwar die Namen von D\u00e4monen, aber das geh\u00f6rt nun mal zu dem geheimnisvollen Genre, in welchem das Anrufen des Namens eines Schutzgeistes, dem in okkulte Praktiken Eingeweihten Macht verspricht. Die zugegebenerma\u00dfen geniale Schriftstellerin J. K. Rowling erarbeitete ihren Erfolg, verbunden mit den anderen erw\u00e4hnten Kollegen, mit dem ausf\u00fchrlichen Studium des Okkultismus (Zauberei\/ Alchemie). Das angeeignete Wissen dar\u00fcber macht Joanne Kathleen nicht unbedingt zur praktizierenden Wicca-Hexe, aber die Beherrschung, Manipulation und Kontrolle der Gedanken von Menschen durch ihre Schriften hatte zumindest diese gigantischen Auswirkungen: Ein Milliardenverm\u00f6gen wurde zu Lasten der Zauberfans angeh\u00e4uft. So erzielte soeben die einst Sozialhilfe erhaltene, alleinerziehende Mutter als stinkreiche Gesch\u00e4ftsfrau, die Teenieanh\u00e4nger wegen Urheberrechtsverletzungen im Internet schnell verklagt, auf ihrem neuen Web-Portal pottermore.com einen Umsatz von 1.200.000,- Euro in den ersten drei Tagen.<\/p>\n<p>Ein typisches, gemeinsames Merkmal von Harry Potter, Narnia, Alice im Wunderland und vielen weiteren phantastischen B\u00fcchern ist der \u00dcbergang in eine verborgene Parallelwelt, in der mit wei\u00dfer Magie schwarze Magie besiegt wird. Daran sind wir schon so gew\u00f6hnt, dass wir nichts Okkultes darin erkennen k\u00f6nnen. Beim Genuss eines Spielfilms sind wir ja bereits darauf programmiert, das Gute \u00fcber das B\u00f6se siegen zu sehen. Trotzdem ist die Aus\u00fcbung guter Zauberkraft genauso eine L\u00fcge der alten Schlange, wie die Behauptung, wir selbst k\u00f6nnen durch die Frucht des Baumes der Erkenntnis des Guten und B\u00f6sen so sein wie Gott. Diese satanischen Philosophien haben an unseren Schulen nichts zu suchen, oder sollen unsere Kinder lernen mit Teufel und D\u00e4monen einen Pakt einzugehen?<\/p>\n<p>Leichter erkennbar und abschreckend zugleich, ist in einer anderen Form der Magie, dem Spiritismus, der Versuch, Kontakt mit den Geistern von Toten aufzunehmen. Die m\u00f6glichen Folgen habe ich anhand der t\u00f6dlich endenden Begegnung K\u00f6nig Sauls mit der Hexe von En-Dor in \u201eDie Enth\u00fcllung des Okkultismus\u201c beschrieben. Folgerichtig erkl\u00e4rte ich meiner 11-j\u00e4hrigen Tochter, dass es verboten ist, mit Toten zu kommunizieren, um von meiner 8-j\u00e4hrigen Tochter zu erfahren, dass sie w\u00e4hrend dem Kunstunterricht eine Kassette dar\u00fcber h\u00f6rt. Ich h\u00e4tte nicht damit gerechnet, dass in der 3. Klasse der \u201eStein der Weisen\u201c gelauscht wird, in dem Harry Potter den Tod seiner Eltern mit Hilfe eines Zauberspiegels verarbeitet. Allerdings ist alles so spannend und mitrei\u00dfend, dass Klassenkameraden bereits die komplette Filmreihe (7,7 Mrd. USD Einspielergebnis) angesehen haben.<\/p>\n<p>Ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch mit einer Lehrkraft, mit der Bitte das H\u00f6rspiel f\u00fcr die Zukunft abzustellen, blieb weitest gehend erfolglos. Man identifiziert sich halt so leicht mit dem geliebten Storyhelden, einem bedauernswerten Waisenkind, f\u00fcr das sich die Eltern heroisch geopfert haben, und dessen positive Charakterz\u00fcge p\u00e4dagogisch so wertvoll sind. Darum ist sogar die Christenheit entzweit dar\u00fcber, ob man die B\u00e4nde lesen sollte, oder nicht. Selbst die einf\u00fchlsame Autorin empfiehlt aufgrund des gruseligen Charakters kleinen Kindern die Lekt\u00fcre nicht.<\/p>\n<p>In der Tat wird alles von Band zu Band und Film zu Film grauenhafter.<\/p>\n<p>Mein Standpunkt mag intolerant erscheinen und veraltet vorkommen, wenn ich das AT mit 5. Mose 18, 10-11 zitiere:\u00a0<em>\u201eEs soll unter euch niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen l\u00e4sst, oder der Wahrsagerei treibt; kein Zauberer oder Beschw\u00f6rer oder Magier oder Geisterbanner oder Totenbeschw\u00f6rer oder Wahrsager oder der sich an die Toten wendet.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Jesus Christus, der Retter, der nicht will, dass einer von uns verloren geht, warnt im NT:<\/p>\n<p><em>\u201eWer aber einem der Kleinen, die an mich glauben, Ansto\u00df zur S\u00fcnde gibt, f\u00fcr den w\u00e4re es besser, wenn ein M\u00fchlstein um seinen Hals gebunden und er ins Meer geworfen w\u00fcrde.\u201c\u00a0(<\/em>Markus 9, 42)<\/p>\n<p>Sollte es unm\u00f6glich sein, seine Kinder vor allem, was mit Zauberei oder Hexerei zu tun hat, zu bewahren und keinen Spa\u00df damit zu treiben?<\/p>\n<p>Ich selbst habe mich als J\u00fcngling an Fasching im Schwarzwald als Hexe verkleidet und anderen Kindern einen solchen Schreck eingejagt, dass ich Pr\u00fcgel bezog. Vielleicht habe ich deshalb auch eine Abneigung davor, dass meine T\u00f6chter w\u00e4hrend der Unterrichtszeit, in einem Umzug durch die Stra\u00dfen unserer Stadt, Bonbon verteilenden Hexen und Teufeln, der neu gegr\u00fcndeten Narrenzunft hinterher laufen. Dankenswerte Weise wurde von der Klassenlehrerin als Alternative die Betreuung im Klassenzimmer angeboten.<\/p>\n<p>Eine weitere Kr\u00f6nung von verharmlosenden Auftritten mit okkultem Hintergrund war in den vergangenen Monaten die Vorf\u00fchrung des Hexe Huckla Musicals in der Sporthalle. Will der Langenscheidt Verlag vormachen, wie unsere Kinder Englisch ohne Hexerei lernen k\u00f6nnen? Nein, im Gegenteil, der H u c k l a -Spell rockt und tourt mit Unterst\u00fctzung der total verr\u00fcckten Sprachmaschinerie durchs ganze Land. Nachdem unsere mittlere Tochter den Spuk auf YouTube inspiziert hatte, verzichtete sie von sich aus, genauso wie beim Faschingsumzug.<\/p>\n<p>Sich so von den anderen auszugrenzen ist bitter und ruft in mir einen anderen Plan zum ewigen Leben wach: \u201eWer mich vor den Menschen bekennt, f\u00fcr den bekenne ich mich vor dem himmlischen Vater\u201c. Um die zu Jesus kommen sollenden Kinder besser zu sch\u00fctzen, werden sie von manchen Eltern selbst unterrichtet oder h\u00e4ufiger in christliche Schulen geschickt. In unserer Gegend erfreuen sich diese so starken Zulaufs, dass wir keinen Platz bekommen haben. Unser Sohn geht in einen evangelischen Kindergarten, u.a. weil wir es Leid waren vom St\u00e4dtischen Kindergarten andauernd ausgemalte Mandalas mitzubekommen. Leider wird nun sogar die esoterische Reise ins eigene Ich flei\u00dfig im evangelischen Religionsunterricht der Grundschule gef\u00f6rdert. Also Okkultismus an den Schulen wo man hinschaut! Nein?<\/p>\n<p>Das in Baden-W\u00fcrttemberg f\u00fcr die kontinuierliche Weiterentwicklung des Schulsystems zust\u00e4ndige Ministerium f\u00fcr Kultus, Jugend und Sport definiert:<\/p>\n<p>\u201eDer Begriff Mandala kommt aus dem Sanskrit und hei\u00dft \u00fcbersetzt Kreis oder Ring. Man versteht darunter ein mystisches Diagramm, welches in konzentrierter Anordnung den Kosmos und die G\u00f6tter versinnbildlicht. Es handelt sich dabei um eine Darstellung symbolhafter religi\u00f6ser Erfahrungen zu Meditationszwecken.\u201c<\/p>\n<p>Das Problem bei dem verdeckt herkommenden Okkultismus (New Age, Esoterik, Kabbala, Alchemie) ist, dass er nicht ins Paradies, sondern von dem Gott, der sich durch die Bibel offenbart, weg f\u00fchrt. Die Gute Nachricht ist, dass Jesus f\u00fcr unsere Schuld am Kreuz von Golgatha gestorben ist, und wir uns nicht selbst erl\u00f6sen zu brauchen. Wer ihm nachfolgen will, verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um seinetwillen, der wird es finden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn m\u00f6chte ich meine Wertsch\u00e4tzung an die netten Lehrer meiner Kinder ausdr\u00fccken, indem ich mich f\u00fcr ihre aufopferungsvolle Arbeit bedanke. Mir ist bewusst, dass es in der heutigen Zeit schwieriger geworden ist, einen geordneten Unterricht abzuhalten. Auf alle F\u00e4lle sind Gehorsam und Respekt vor Autorit\u00e4tspersonen Werte, die tendenziell eher abgenommen haben. 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