{"id":104,"date":"2009-12-24T12:24:02","date_gmt":"2009-12-24T12:24:02","guid":{"rendered":"http:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=104"},"modified":"2024-05-18T08:07:18","modified_gmt":"2024-05-18T08:07:18","slug":"4-kapitel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/jonathanfischer.de\/?page_id=104","title":{"rendered":"4. Kapitel"},"content":{"rendered":"\r\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio src=\"https:\/\/matthiasruf.files.wordpress.com\/2022\/02\/offenbarung-4.mp3\" controls=\"controls\"><\/audio>\r\n<figcaption>Offenbarung 4<\/figcaption>\r\n<\/figure>\r\n\r\n<p><em>Nach diesem schaute ich, und siehe eine T\u00fcr war ge\u00f6ffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich geh\u00f6rt habe gleich einer Posaune sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen was geschehen muss. Und sogleich war ich im Geist: Und siehe ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron sa\u00df einer. Und der da sa\u00df war in seinem Aussehen einem Jaspis- und Sarderstein gleich, und ein Regenbogen war rings um den Thron, der aussah wie ein Smaragd. Und um den Thron waren vierundzwanzig Throne und auf den Thronen sa\u00dfen vierundzwanzig \u00c4lteste, bekleidet mit wei\u00dfen Kleidern, und hatten auf ihren H\u00e4uptern goldene Kronen. Und aus dem Thron gingen hervor Blitze, Stimmen und Donner, und sieben Fackeln mit Feuer brannten vor dem Thron, das sind die sieben Geister Gottes. Und vor dem Thron war es wie ein gl\u00e4sernes Meer, gleich Kristall, und in der Mitte des Throns und um den Thron vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten. Und das erste lebendige Wesen war gleich einem L\u00f6wen und das zweite lebendige Wesen gleich einem Stier, und das dritte lebendige Wesen hatte das Angesicht gleich einem Menschen, und das vierte lebendige Wesen war gleich einem fliegenden Adler. Und ein jedes der vier lebendigen Wesen hatte sechs Fl\u00fcgel, und sie waren au\u00dfen und innen voller Augen, und sie h\u00f6rten Tag und Nacht nicht auf zu sagen: \u201eHeilig, heilig, heilig ist Gott der Herr der Allm\u00e4chtige, der war und der ist und der kommt.\u201c Und wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Danksagung geben werden dem, der auf dem Thron sa\u00df, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit, so werden die vierundzwanzig \u00c4ltesten niederfallen vor dem, der auf dem Thron sa\u00df, und beteten den an, der von Ewigkeit zu Ewigkeit lebt, und warfen ihre Kronen nieder vor dem Thron und sprachen: Du bist w\u00fcrdig, Herr unser Gott, zu nehmen Herrlichkeit und Ehre und Macht, denn du hast alle Dinge erschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.<\/em><\/p>\r\n<p><br \/>Ein gro\u00dfer Szenenwechsel findet zu Beginn des 4. Kapitels der Offenbarung statt. Johannes schaute in den Himmel und sah eine ge\u00f6ffnete T\u00fcr. Dementgegen lieferten immer gigantischere Teleskope den Urknall gl\u00e4ubigen Astronomen in ihren Observatorien nicht enden wollende Bilder von fernen Galaxien, und jeder Leser, der mit blo\u00dfem Auge in einer sternenklaren Nacht die Gestirne selbst betrachtet hat, erfasste einen Hauch von Ewigkeit durch die Unendlichkeit des vor sich \u00f6ffnenden Raumes; trotzdem verneinen etliche Universumbetrachter die Existenz des auf dem Himmelsthron sitzenden Gottes.<\/p>\r\n<p>Ein H\u00f6rer des Gotteswortes vertraut dem ewigen Sch\u00f6pfer und erforscht die Himmelsberichte von Daniel, Hesekiel oder Jesaja. Gott tut nichts, ohne es seinen Propheten vorher zu zeigen (Amos 3, 7).<\/p>\r\n<p>Welch erhabenes Gef\u00fchl muss es f\u00fcr Johannes gewesen sein, im Geist zum Thron Gottes empor gehoben zu werden. Eine unbeschreibliche Transparenz und Farbenvielfalt in Gestalt von Edelsteinen und eines Regenbogens tat sich f\u00fcr den urgewaltige Laute wahrnehmenden Seher auf. Die Verhei\u00dfung von Jesus an seine zw\u00f6lf J\u00fcnger, dass sie mit ihm regieren werden, erf\u00fcllte sich symbolisch mit den vierundzwanzig \u00c4ltesten und ihren Thronen. Genauso wenig sollte Gottes Bund mit den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels in Vergessenheit geraten, denn die Himmelsbeschreibung ist voller Symbolik der Stiftsh\u00fctte, die ein Abbild des Himmlischen ist (Hebr\u00e4er 8, 5).<\/p>\r\n<p>Das gl\u00e4serne Meer ist ein Synonym f\u00fcr das aus dem Schmuck der Frauen hergestellte Waschbecken w\u00e4hrend der W\u00fcstenwanderung, das sp\u00e4ter im Jerusalemer Tempel nach Salomons Anweisung in Bronze auf zw\u00f6lf Ochsen lagernd hergestellt wurde.<\/p>\r\n<p>Der Jaspis- und Sarderstein zierte die Brust von Aaron und der ihm folgenden Hohenpriester.<\/p>\r\n<p>Die Vision der vier lebendigen Wesen ereignete sich bereits fast 700 Jahre zuvor, am Anfang des Buches Hesekiel. Der L\u00f6we, Stier, Menschensohn und Adler, sowie die Farben purpur, scharlach, wei\u00df und blau sind Vorschattungen des Alten Testaments auf die vier Evangelien und dem darin geschilderten Wesen von Jesus als K\u00f6nig, Diener, vollkommener Mensch und Sohn Gottes.<\/p>\r\n<p>Die mit Serafimen vergleichbaren Wesen mit den sechs Fl\u00fcgeln (Jesaja 6) hatten \u00fcberall Augen, was mir bewusst macht, dass in der geistigen Welt nichts verborgen bleibt.<\/p>\r\n<p>Auch wenn mit Luzifer einer der Erzengel gefallen ist, tut sich eine wunderbare Schau auf, f\u00fcr das was im Himmel f\u00fcr uns zentral sein wird:<\/p>\r\n<p>++++++++++++++++++++++++ LOBPREIS ++++++++++++++++++++++++<\/p>\r\n<p><br \/>Die Dreifaltigkeit Gottes wird durch die vier lebendigen Wesen zum Ausdruck gebracht die Herrlichkeit, Ehre und Danksagung geben, indem sie immer wieder rufen: Heilig \u2013 Heilig \u2013 Heilig, Gott \u2013 Herr \u2013 Allm\u00e4chtiger, der war \u2013 der ist \u2013 der kommt.<\/p>\r\n<p>Ein Schl\u00fcssel um auch hier auf der Erde in die Gegenwart Gottes zu kommen ist Lobpreis, Danksagung und Gebet.<\/p>\r\n<p>Die vierundzwanzig \u00c4ltesten, die um den Thron sa\u00dfen wurden von der ver\u00e4nderten geistigen Athmosph\u00e4re so \u00fcberw\u00e4ltigt, dass sie auf die Knie fielen, ihre Siegeskr\u00e4nze niederlegten und ebenfalls anbeteten. Das ist nicht nur Vergangenheit, sondern passiert jetzt und immer wieder.<\/p>\r\n<p>Wer keine Lust darauf hat, dem ist sein freier Wille gegeben es einem Drittel der Engel (D\u00e4monen &#8211; auf die Erde herab gest\u00fcrzte Sterne) gleichzutun und ein widerw\u00e4rtiges Ziegenbockpentagrammbaphometabbild zu r\u00fchmen, indem stellvertretend ein menschliches Idol verg\u00f6tzt wird.<\/p>\r\n<p><br \/>Jesus lehrte, wir k\u00f6nnen nicht Ehre bei Gott haben, wenn wir sie voneinander nehmen, aber gerade das ist, was sich immer wieder abspielt. Superstar, Supertalent, Topmodel, Oscar, Grammy, Golden Globe, Bambi, Verdienstkreuz, Nobelpreis und Ehrungen von Menschen wo man nur hinsieht. Als die Leute Jesus guten Meister nannten, wies der Sohn des Menschen auf Erden darauf hin, dass au\u00dfer Gott niemand gut ist, und Jesu gr\u00f6\u00dfte Versuchung war den Satan anzubeten, um an dessen irdischen Reiche zu kommen, die er ihm als Meister der L\u00fcge anbot.<\/p>\r\n<p>Also wer ist w\u00fcrdig? Diese geheimnisvolle Frage stellt sich gleich mehrfach im n\u00e4chsten Kapitel. Wer auch immer die vierundzwanzig \u00c4ltesten sind, die wie auf Richterst\u00fchlen um den Thron Gottes sitzen. Sie bezeugen und beurteilen ihn ehrfurchtsvoller Weise die Wahrheit, dass Gott allein w\u00fcrdig ist alle Ehre zu nehmen und auch alle Herrlichkeit und alle Macht &#8211; im irdischen Gegensatz zu Regierungs-Aussagen wie \u201eWir haben die Macht\u201c oder \u201eyes we can\u201c.<\/p>\r\n<p>Der Tag und Nacht gepriesene Sch\u00f6pfergott ist sich ohnehin keinen Beweis schuldig, dass er alle Dinge erschaffen hat.<\/p>\r\n<p>Die Worte von Paulus aus R\u00f6mer 1, 20 widerspiegeln abschlie\u00dfend: Denn sein sichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine G\u00f6ttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach diesem schaute ich, und siehe eine T\u00fcr war ge\u00f6ffnet im Himmel, und die erste Stimme, die ich geh\u00f6rt habe gleich einer Posaune sprach: Komm hier herauf, und ich werde dir zeigen was geschehen muss. 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